Katzenspielzeug – eine willkommene Beschäftigung für Ihren Stubentiger


5.05.2014
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KatzenspielsachenEs ist oft gar nicht so einfach, ein Spielzeug für Katzen zu finden, an dem die Samtpfote auch wirklich Spaß hat. Einen Hund beschäftigt man leicht mit einem Kauknochen oder einem Ball, während die meisten Katzen Taue oder Bälle in der Regel nur verständnislos anblicken. Womit kann man den kleinen Schnurrern also eine Freude machen?

Tipp Nr. 1 – Was knistert, ist gut
Katzenbesitzer kennen das – für die liebe Samtpfote ein tolles Geschenk gekauft, stolz präsentiert – aber der Karton, aus dem es rauskam, ist viel spannender. Da sind interessante Füllmaterialen drin, die herrlich knistern und rascheln. Katzen lieben es, wenn Dinge, die sie anstupsen, Geräusche machen oder anderweitig „reagieren“. Von KONG gibt es zum Beispiel den Cat Hugga Wubba, dessen integrierte Rassel viele Katzen begeistert und zu Jagdspielchen animiert. Auch viele Katzentunnel erzeugen ein Knistern, wenn die Katze hindurchläuft, was die Fellnasen zum Spielen anregt.

Katze und blauer BallTipp Nr.2 – „normaler“ Ball ist langweilig
Während der Hund schon begeistert dem fliegenden Objekt nachstürmt, liegt die Katze immer noch gelangweilt auf der Couch und fragt sich, was ihr Zweibeiner da wohl gerade veranstaltet. Ein Katzenball muss schon etwas Besonderes sein, um die Aufmerksamkeit der schlauen Miezen zu erwecken. Hier bieten sich Bälle an, die rasseln oder klingeln. Katzen laufen gerne hinter einem bimmelnden Ball her, der jedes Mal ein Geräusch erzeugt, wenn er berührt wird. Alternativ gibt es auch Bälle, die zu leuchten anfangen, wenn sie berührt werden oder gegen einen anderen Gegenstand rollen. Diese sind meist sehr robust und halten auch ausgelassenem Katzentoben stand. Aber Vorsicht, den scharfen Katzenzähnen und Katzenkrallen hält nicht jeder Ball stand. Bei zu wildem Toben kann die Gefahr bestehen, dass die Katze Kleinteile wie das Glöckchen verschlucken könnte. Beobachten Sie Ihre Katze deshalb beim Spielen mit leicht zerbeißbaren Objekten!

Intelligenzspielzeug für KatzenTipp Nr.3 – die Katze will auch geistig beschäftigt sein
Katzen brauchen nicht nur genug Bewegung sondern auch geistige Herausforderung. Hier bieten sich Intelligenzspielzeuge wie der ROGZ Grinz-Ball zum Befüllen oder der Snack Cage von Hunter Smart an. So wird die Katze sinnvoll beschäftigt und auch gleich belohnt, wenn sie auf eine gute Idee kommt, wie man das Leckerli herausbekommen könnte. Für den anspruchsvollen Katzenhalter gibt es auch Futterlabyrinth Systeme, die den Samtpfoten über viele Stunden hinweg einen spannenden Zeitvertreib bieten.

Katze und KatzenangelTipp Nr.4 – Katzenangel ist nicht gleich Katzenangel
Eine Katzenangel ist ein lustiges Spielzeug für das Kätzchen, oft werden aber schon nach wenigen Minuten alle Federn herausgerupft oder das spannende Ende von der Katzenangel heruntergerissen. Der stolze Jäger verschwindet dann mit seiner Beute und der Mensch steht ratlos mit einem kahlen Stecken in der Hand da. Deswegen ist es bei Katzenangeln wichtig, auf eine gute Verarbeitung und Qualität zu achten, damit der Spielspaß nicht bereits nach ein paar Minuten endet. Wir empfehlen an dieser Stelle Katzenangeln von renommierten Herstellern wie KONG oder Hunter zu verwenden. KONG hat beispielweise die Angel Hugga Teaser Wubba entworfen, die nicht nur toll rasselt sondern auch plüschige Fangarme hat. Hunter hat den Crackle Teaser im Angebot, der durch verlockende Katzenminze zum Spielen einlädt oder den Cat Scratcher Melamin – hier ist die Katzenangel mit einem austauschbaren Kratzblock verbunden, der sich äußerst robust und rutschfest präsentiert.

Katzenkratzbaum und KatzenTipp Nr.5 – Der Traum vom Kratzbaum
Ein Kratzbaum oder auch Katzenbaum genannt bietet Ihrer Katze viele Möglichkeiten zum Spielen, Toben und Entspannen. Außerdem ist er für Haus- oder Wohnungskatzen besonders wichtig, damit sie ihre Krallen durch Kratzen kurz und scharf halten können. Und ganz nebenbei bieten Kratzbäume meist kuschelige Liegeflächen oder Höhlen in denen es sich Ihr Liebling gemütlich machen kann und das auch noch in luftiger Höhe – Katzen lieben es nämlich von oben auf das Geschehen herabzublicken. Auch bei Kratzbäumen sollte die Verarbeitung möglichst hochwertig sein, um zu verhindern, dass sich ihr Liebling an herausstehenden Schrauben verletzt oder mit seinen Krallen in losgelösten Fäden hängen bleibt. Die Größe des Kratzbaumes richtet sich nicht nur nach dem Platz, sondern auch nach dem Alter Tieres und der Katzenrasse. Für junge Kätzchen, die noch nicht richtig klettern können oder Samtpfoten sehr kleiner Rassen empfehlen sich eher kleinere Katzenbäume, wie z.B. das Kletterhaus mit Spielrolle von Cat Dream, um einem Verletzungsrisiko vorzubeugen.
Große Katzen und besonders abenteuerlustige Kletterkünstler fühlen sich hingegen von großen Katzenbäumen mit vielen Etagen angesprochen, wie zum Beispiel dem Kletterbaum Jump oder dem Kratzbaum Mikesch von Silvio Design. Für den besonders naturverbundenen oder designbewussten Katzenhalter gibt es Kratzbäume aus Banana Leaf und Sisal.
Doch nicht nur für Wohnungskatzen ist ein Kratzbaum sinnvoll. Auch ein Freigänger weiß die Vorzüge eines Katzenbaumes zu schätzen und selbst für draußen ist etwas geboten: Möchte der kleine Tiger im Garten toben, bieten sich Outdoor Kratzbäume an.

Unser Spielzeug-Tipp zum Selberbasteln
Bei pets Premium finden Sie eine große Auswahl an Katzenspielzeug. Sie können Ihre Stubentiger aber auch mit selbst gebasteltem Spielzeug eine Freude machen:Versuchen Sie doch einmal, Reis in leere Ü-Eier zu füllen, und diese dann in einer alten Socke zu verknoten. Ihre Katze wird begeistert sein von dem neuen Raschelspaß! Sie können ebenfalls einen Karton mit zusammengeknüllten Zeitungspapier-Knöllchen befüllen, in denen sich Leckerlies verstecken. Ein ganz besonderes Suchspiel für alle neugierigen Katzen. Haben Sie vielleicht selbst schon das ein oder andere tolle Katzenspielzeug gebastelt? Womit spielt Ihr Samtpfötchen denn am Liebsten? Wir freuen uns auf Ihre Tipps und Vorschläge.

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