Katzenminze – warum Ihre Katze sie so liebt


21.11.2016
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Was für eine Pflanze ist die Katzenminze?

Die Katzenminze ist eine erstaunliche und bereits alteingesessene Pflanze, die für medizinische Zwecke in Form von Tee eingesetzt wird. Bevor der Schwarztee seinen Weg auf das europäische Festland schaffte, zählte sie zu den bedeutendsten Heilkräutern der Klostergärten im Mittelalter. Katzenminze-Tee, der vor der Nachtruhe getrunken wurde, machte sich einen Namen durch seine schlaffördernde und besänftigende Wirkung. Ebenfalls kann Katzenminze Abhilfe schaffen bei Störungen der Verdauung und kann helfen, das Schwitzen zu fördern und Durchfallsymptome zu lindern. Werden die frischen Blätter gekaut, mildert die Katzenminze Kopf- und Zahnweh, Bauchkrämpfe, Jucken der Kopfhaut, Gelenksentzündungen, Augeninfektionen, Hämorrhoiden, Infekte und sogar Allergien als auch Stress.

Kräuter wie Katzenminze und Baldrian als „Rauschmittel“ für die Katzekatze-mit-angel

Ungefähr zwei Drittel der gesamten Katzenpopulation empfinden den Duft der Katzenminze (Nepeta cataria) sowie der Baldrian-Wurzel (Valeriana officinalis) regelrecht als berauschend. Dabei gibt es generell keine Unterschiede zwischen Kätzinnen und Katern. Unterschiede sind nur in puncto Alter der Katze festzustellen. So finden kleinere Kätzchen im Alter von unter 6-7 Monaten den Duft noch nicht betörend. Auch ältere Katzen, die wohl bereits etwas schlechter riechen können, springen nicht mehr auf den wohligen Duft der Katzenminze und der Baldrian-Wurzel an.

Das andere Drittel der Katzenpopulation kann sich ihr ganzes langes Katzenleben lang überhaupt nicht für den Duft von Katzenminze und Baldrian begeistern.

Schuld für die überschwängliche Begeisterung der Katze sind die ätherischen Öle Nepetalacton und Actinidin. Die beiden Substanzen der Katzenminze haben auf Katzen einen sehr ähnlichen „Rauscheffekt“ wie andere bestimmte rauschfördernde Mittel auf uns Menschen. Doch im Vergleich zu den verheerenden Nebenwirkungen anderer Rauschmittel schadet die Katzenminze der Katze keineswegs.

Ganz egal ob die Katzenminze oder der Baldrian der Katze in getrockneter oder frischer Form präsentiert wird – die Katze schnuppert oder flehmt auf dem Weg zur Quelle des betörenden Dufts. Oftmals schlecken die Katzen die Katzenminze oder den Baldrian an, besabbern oder benagen die Kräuter. Meistens frisst die Katze auch einen Teil. In der Regel wirft sich die Katze auf die Quelle des Geruchs und reibt ihren Kopf ausgiebig daran. Die Katze rollt sich in ihrer Ekstase auf dem Rücken liegend und zeigt somit ein Verhalten, das normalerweise der Balz dient. Weiterhin tretelt die Katze mit ihren Pfoten, fängt und schlägt in die Luft – ganz wie auf Beutefang. Das wohlige Schnurren darf natürlich nicht fehlen. Mit diesen Verhaltensweisen beschäftigt sich die Katze bei Kontakt mit Katzenminze oder Baldrian bis zu zehn Minuten mit sich selbst. Alles, was die Katze sonst im Alltag umgibt, ist für diese glückseligen Momente vergessen. Nach der Euphorie sitzt der Samttiger ein paar Minuten still und wie hypnotisiert da. Sind diese Minuten vergangen, widmet sich die Katze wiederum ihrem Alltag und lässt die wohlriechenden Kräuter links liegen. Die euphorische Verhaltenskette läuft – mit oder ohne Unterbrechungen – absolut willkürlich und spontan ab.

Neben der Katzenminze hat auch der Duft von Baldrian (Valeriana officinalis) eine aufputschende Wirkung. Wird der Baldrian jedoch flüssig und verdünnt verabreicht, so wirkt er beruhigend. Der Baldrian-Wurzel können sogar ein paar Sexualduftstoffe der Katze entzogen werden.

Verschiedene tolle Verwendungsmöglichkeiten von Katzenminze und Baldrian

Wie bei anderen Produkten auch gibt es Katzenminze und Baldrian von unterschiedlicher Qualität. Gerade fertig gekaufte Produkte, wie beispielsweise Katzenminze-Spielzeug, sollten hinsichtlich der Qualität sorgfältig ausgewählt werden, damit die Katze ihren vollen Spaß mit dem Katzenminze-Spielzeug haben kann. Katzenminze-Spielzeug ist eine sehr willkommene Abwechslung im Katzenalltag und sorgt neben dem stimulierenden Duft für Action. Baldrian- oder Katzenminze-Spielzeug kann man sogar selbst basteln, wenn man die Handarbeit nicht scheut.

Durch Katzenminze oder Baldrian lässt sich für Katzen eine reizvollere Umgebung gestalten. Gerade Katzen, die alleine in einer reinen Wohnungshaltung gehalten werden, können durch die Beschäftigung mit den Kräutern in Form von Duftsäckchen, als Pflanze oder Katzenminze-Spielzeug viel Positives ziehen.

Ebenfalls wird Kräutern wie Katzenminze oder Baldrian eine verdauungsfördernde Wirkung zugesprochen. Weiterhin können Katzenminze und Baldrian in Form von Spray einen beruhigenden Einfluss auf die Katze haben. Mit Katzenminze- oder Baldrian-Spray für Katzen können durch das Besprühen beispielsweise neue Möbel für die Katze attraktiver gemacht werden. Auch Transportboxen werden durch ein solches Spray beliebter als vorher.

Mit Katzenminze, Baldrian & Co richtig umgehen:

Katzenminze und Baldrian sollten nur bei gesunden Katzen zum Einsatz kommen. Außerdem sollen die Kräuter oder das Katzenminze-Spielzeug für die Katze nicht immer zur freien Verfügung stehen. Katzen kann man etwa 1-2 Mal wöchentlich das betörende Erlebnis ermöglichen. Öfter sollte das Katzenminze-Spielzeug nicht aus dem Schrank gezaubert werden, da das Katzenminze-Spielzeug sonst seine Attraktivität für die Katze verliert. Der Geruchssinn der Katze kann ebenfalls durch einen permanenten Kontakt mit Katzenminze überreizt werden. Kurzum: Das Katzenminze-Spielzeug soll für die Samtpfote etwas Besonderes bleiben. Deshalb wird das Katzenminze-Spielzeug nach dem Spiel im Nu wieder an seinen Platz verräumt. Ebenfalls sollte darauf geachtet werden, dass das Katzenminze-Spielzeug keinen Kontakt zu den anderen Spielzeugen der Katze hat. Denn diese nehmen sonst den tollen Duft an. Das Katzenminze-Spielzeug sollte im Idealfall in einem eigenen verschließbaren Behälter aufbewahrt werden, damit der berauschende Duft nicht austreten kann.

Die Pflanze sollte nicht unbedingt von der Katze vertilgt werden, ein Beknabbern ist aber in Ordnung. Beobachten Sie am besten Ihren Samttiger beim Spiel mit den Kräutern, denn in seltenen Fällen kann es zu allergischen oder aggressiven Reaktionen kommen.

 

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