Sommerekzem, Kolik und Hufrehe – so startet Ihr Pferd gesund in den Frühling


11.04.2014
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Der Frühling ist da und mit ihm die Vorfreude auf warme Temperaturen, grüne Wiesen und lange Ausritte bis in den Abend hinein. Auch unsere Pferde freuen sich über die neu gewonnene Freiheit. Darauf, wieder über die Wiesen zu galoppieren und endlich wieder frisches Gras zu fressen. Leider bringt die Jahreszeit nicht nur Vorteile. Probleme mit dem Fellwechsel, Sommerekzem, Frühjahrskoliken und Hufrehe können Pferd und Besitzer das Leben schwer machen. Hier finden Sie einige Tipps, wie Sie Ihr Pferd in dieser Zeit noch besser unterstützen können.

pferde-waelzt-sich-auf-wiese-pets-premiumWie kann ich meinem Pferd den Fellwechsel erleichtern?
Die Zeit des Fellwechsels, die bei vielen Pferden bereits ab Februar beginnt, geht mit einer nicht zu unterschätzenden Belastung für den Organismus und den Stoffwechsel einher. Das lange und dichte Winterfell wird nun gegen das kürzere Sommerfell ausgetauscht. Gerade ältere Pferde, Ekzemer oder Pferde, die ein Equines Cushing Syndrom plagt, haben oft erhebliche Schwierigkeiten mit dem Fellwechsel. Wichtig ist daher, den erhöhten Mikronährstoffbedarf auszugleichen und Ihr Pferd adäquat mit essentiellen Fettsäuren zu versorgen.
Zu den für Haut und Haar bedeutsamen Mikronährstoffen gehören u.a. Zink und Biotin. Mit dem Mühldorfer Pferdefutter Biotin Beta Plus können Sie Defizite in der Versorgung ausgleichen und Ihrem Pferd den Fellwechsel erleichtern. Auch Leinöl ist mit den enthaltenen ungesättigten Fettsäuren für seine entzündungshemmende Wirkung bekannt und wird traditionell in der Phase des Fellwechsels eingesetzt, da es die Bildung eines gesunden und glänzenden Haarkleids fördert. Neben dem hohen Gehalt an Omega-3-Fettsäuren liefert das Leinöl von Nösenberger Pferdefutter z.B. auch gesundes Vitamin E. So ist das Öl nicht nur für die Fellpflege geeignet, sondern unterstützt zeitgleich die Muskulatur des Pferdes.

Was tun bei Sommerekzem?
Das juckende Krankheitsbild des Sommerekzems wird durch den Speichel der Culex- oder Kriebelmücke ausgelöst, auf den immer mehr Pferde allergisch reagieren. Besonders häufig sind bei Ekzemern Mähnenkamm und Schweif betroffen. Das Allgemeinbefinden wird oftmals stark beeinträchtigt und die juckenden Hautbezirke werden ohne Behandlung in schlimmen Fällen so lange gewetzt, bis Blut austritt. Hier gilt es, dem Pferd möglichst effizient Linderung zu verschaffen. Neben dem Aufstallen, dem Meiden von Weiden in Wald- und Tümpelnähe sowie dem Einsatz geeigneter Insektenschutzmittel wie beispielsweise Equimin Fliegenschutz der Firma Stassek, helfen auch speziell abgestimmte Pflegemittel gegen Juckreiz bei Pferden. Die Lupoderm Haut- & Haarkur ist eines der Produkte, die auch bei irritierter Haut und Schuppenbildung eingesetzt werden können. Mit dem Sensitive Futteröl von Happy Horse, das ein hervorragender Lieferant mehrfach ungesättigter Fettsäuren und Gamma-Linolensäure ist, können Sie Ihr Pferd beispielsweise auch fütterungstechnisch unterstützen, da die Inhaltsstoffe entzündungshemmend wirken und einen positiven Effekt auf das Immunsystem haben.

Wie kann ich Frühjahrskoliken vermeiden?
Viele Pferde reagieren empfindlich auf Futterumstellungen. Wenn bei steigenden Temperaturen Gräser und Kräuter wieder sprießen, sollte Vorsicht geboten sein, da der erhöhte Protein-, Stärke- und Fruktangehalt im Weidegras sonst zu einer schwerwiegenden Kolik führen kann. Durch behutsame Anweidung über 3-4 Wochen können Probleme vermieden und die Vermehrung der physiologischen Darmbakterien gefördert werden. Neben der Zufütterung von hochwertigem Grundfutter kann DarmAktiv von cdVet den pH-Wert Ihres Pferdes regulieren und die Darmflora stabilisieren. Auch Bierhefe von Nösenberger Pferdefutter kann einen wertvollen Beitrag zu einer geregelten Verdauung Ihres Pferdes beitragen.

Problemfeld Hufrehe – was tun?
Hufrehe ist ein Krankheitskomplex, der multifaktoriell bedingt ist. Eine wichtige Rolle spielt neben toxikologischen Ursachen, Überbelastung und Geburtsrehe gerade auch die Ernährung Ihres Pferdes. Kohlenhydratreiche Futtermittel, wie beispielsweise junges Weidegras mit seinem hohen Fruktangehalt, führen zu einer starken Vermehrung jener Bakterien, die im Dickdarm Milchsäure produzieren. Die physiologischen Dickdarmbakterien sterben ab und Giftstoffe (Endotoxine) können den Organismus des Pferdes überschwemmen. Folglich kann es auch zu einer Störung der Mikrozirkulation im Bereich der Huflederhaut und zu einer Hufbeinabsenkung oder einer Hufbeinrotation kommen. Übergewicht sollte bei gefährdeten Pferden dringend vermieden werden, weshalb eine rohfaserreiche und kalorienarme Ernährung als Prophylaxe ratsam ist.
Ein geeignetes getreidefreies Beifutter sind z.B. die ReVital Cubes von Eggersmann Pferdefutter, die einen geringen Stärkegehalt aufweisen, die Verbrennung körpereigener Fette anregen und helfen, den Stoffwechsel Ihres Pferdes zu harmonisieren.

Mit diesen Tipps wird Ihr Pferd den Beginn der Weidesaison umso mehr genießen können. Wir wünschen Ihnen und Ihrem Pferd einen guten Start in den Frühling.

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