So kommt Ihre Katze gut durch den Winter


30.11.2015
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Der Winter naht und draußen wird es kälter. Es dauert nicht mehr lange und der Boden wird von Eis und Schnee bedeckt sein. Drinnen macht man die Heizung an und kuschelt sich mit einer Decke auf sein Sofa. Wenn man doch das Haus verlässt, dann nur dick eingepackt. So wie uns geht es auch unseren Katzen. Wie Sie Ihrem Liebling die Winterzeit versüßen können, erfahren Sie hier.

Machen Sie Haus und Garten wintertauglichKatzen im Winter

In der kalten Jahreszeit möchte Ihre Katze sicher öfter raus und rein als sonst, denn im Freien ist es kalt, drinnen aber irgendwie langweilig und eigentlich muss sie draußen ihr Revier verteidigen. Damit Ihre Katze auch wenn Sie nicht zur Stelle sind, ganz einfach raus und rein kommt, wäre eine Katzenklappe ideal.

Wenn bei Ihnen das Anbringen einer Katzenklappe nicht möglich ist, dann richten Sie Ihrem Liebling doch gemütliche und warme Plätze im Freien ein. Das kann zum Beispiel ein windgeschützter Ort mit einer kuscheligen Decke auf der überdachten Terrasse oder in der Garage sein.

Katzen die normalerweise ihr Geschäft draußen verrichten, werden es durch Schnee, Eis und Matsch schwieriger haben, es wie gewohnt zu vergraben. Sie freuen sich deshalb sehr über ein Katzenklo in ihrem Zuhause.

Halsbänder oder Katzenpullover, mit denen Ihr Liebling zum Beispiel im Gebüsch hängenbleiben kann, sind besonders im Winter gefährlich. Da die hängengebliebene Katze sich nicht bewegen kann, besteht die Gefahr, dass sie erfriert.

Auch Teiche sollten abgesichert werden. Die Eisschicht kann betretbar aber dennoch zu dünn sein und die Gefahr dadurch hoch, dass die Katze einbricht und ertrinkt. Auch bei Pools muss die Abdeckung unbedingt katzensicher sein.

In Ihrem Zuhause sollten Sie Ihrer Katze ebenfalls gemütliche Liegeplätze anbieten. Ideal wäre es auf dem Fensterbrett über der Heizung. Hier ist es schön warm und man hat eine optimale Sicht nach draußen. Das Fenster muss aber gut isoliert sein, denn Katzen können sich in der kalten Zugluft erkälten. Falls auf der Heizung kein Platz ist, wäre ein flauschiges Plätzchen in der Nähe der Heizung auch eine gute Alternative. Es gibt sogar beheizbare Kissen für Katzen, die zum Frieren neigen.

Die Vorfahren der Hauskatze stammen aus wärmeren Gebieten und so ist es heute auch vielen Katzen im Winter draußen zu kalt und sie werden viel Zeit im warmen Zuhause verbringen. Deshalb ist es neben dem Angebot reichlicher Schlafplätze auch wichtig Ihrem Stubentiger Beschäftigung anzubieten, damit die Muskeln nicht abbauen, die Fettschicht nicht zunimmt und die Sinne geschärft bleiben. Lüften Sie durch und spielen Sie gute 10 Minuten mit Ihrer Schlafmütze. Neues buntes Spielzeug, duftende Spielsachen mit Katzenminze, ein läutendes Glockenspiel oder andere schöne Ablenkungen vom grauen Alltag sind hier ideal. So bekommt Ihr Stubentiger sicherlich keine Winterdepression.

Wenn die Tage kalt und dunkel sind, braucht Ihre Katze zudem besonders viele Schmuseeinheiten. Die Heizungsluft macht ihre Haut trocken und reizt sie. Wenn Sie Ihren Liebling jeden Tag sanft bürsten, verbessert das die Durchblutung der Haut entfernt lose Hautschuppen und pflegt das Fell. Man kann zum Beispiel Gefäße mit Wasser auf die Heizung stellen und durch das Verdunsten des Wassers die Luftfeuchte in der Wohnung erhöhen um so die Gesundheit der Schleimhäute zu fördern. Wenn die Haut trotzdem noch schuppt, gibt es entsprechende Pflegeprodukte für Ihren Vierbeiner zu kaufen.

Besondere Vorsicht ist bei bestimmten Katzen geboten

Katzenbabys im 3. oder 4. Lebensmonat sollten bei eisigen Temperaturen am besten unter Aufsicht für eher kurze Zeitspannen nach draußen. Ihnen fehlt nämlich oft noch eine gut ausgebildete wasserabweisende Isolierung ihres Fells.

Katzen mit zu dünnem Fell, ob durch Züchtung oder Krankheit, sollten im Winter bei sehr kalten Temperaturen nicht oder eher kurze Zeit ins Freie gehen, sonst besteht die Gefahr einer Unterkühlung mit eventuell folgender Entzündung der Atem- bzw. der Harnwege. Sollten Sie sich unsicher sein, fragen Sie Ihren Haustierarzt um Rat. Beobachten Sie Ihre Katze stets gut, damit Ihnen sofort auffällt, wann ihr zu kalt wird.

Eine Katze sollte auch nicht erst im Winter das erste Mal rausgelassen werden, es wäre besser, die Katze davor daran zu gewöhnen. So bekommt sie im wahrsten Sinne des Wortes ein dickes Fell.

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