Hundemüde – Über den Schlaf unserer Hunde


7.06.2017
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Gesunder Schlaf für den Hund

Das Sprichwort „hundemüde“ zu sein, kommt nicht von ungefähr: Hunde schlafen bis zu 20 Stunden am Tag – dafür aber selten sehr tief. Diese seltenen Tiefschlafphasen sind daher umso wichtiger für unsere Hunde, um Energie zu tanken und die Eindrücke des Tages in Träumen zu verarbeiten. Ein optimaler Schlafplatz und geregelte Tagesstrukturen unterstützen beim Entspannen und fördern einen gesunden Schlaf.

Wie Hunde schlafen

Ein erwachsener Mensch benötigt in der Regel zwischen 7 und 9 Stunden Schlaf – damit verbringen wir hochgerechnet etwa ein Drittel unseres Lebens mit Schlafen. Dieser Ruhezustand erfüllt dabei wichtige Funktionen für unsere körperliche aber vor allem geistige Erholung, denn während des Schlafens werden die im Laufe des Tages gesammelten neuen Eindrücke und Informationen vom Gehirn erst richtig verarbeitet. Gleichzeitig tanken wir die nötige Energie für den neuen Tag. Erhalten wir im Gegenzug über einige Tage zu wenig von dem so wertvollen Schlaf, kann dies die Leistungsfähigkeit des Gehirns senken und negative Auswirkungen auf unseren Körper und Geist haben.

Im Gegenzug zum Menschen haben Hunde ein deutlich höheres Schlafbedürfnis: Bis zu 20 Stunden am Tag schlafen unsere Lieblinge. Einen Großteil dieser Zeit verbringen sie jedoch in einer Art Halbschlaf und „dösen“ nur so vor sich hin und sind trotz geschlossener Augen mit allen Sinnen voll da – klingelt es etwa an der Tür oder die Leckerchen-Dose raschelt, steht der Hund sofort auf der Matte.
Dabei passen Hunde ihren Schlafrhythmus oft dem Tagesablauf an und legen zwischen den täglichen „Ereignissen“, wie den Spaziergängen oder Fresszeiten, gerne solche Ruhepausen ein. Wie auch bei uns Menschen setzt beim Hund die wirkliche Erholung erst im Tiefschlaf ein. Dieser nimmt beim Hund etwa zwanzig Prozent seiner täglichen Schlafzeit ein und findet angepasst an unser Verhalten zum großen Teil nachts statt. Dann vertieft der Hund Neugelerntes und verarbeitet all die Eindrücke, die er während der Wachphasen am Tag erlebt hat – teilweise in lebhaften Träumen.

Wovon träumen Hunde?

Träumt der Hund, können wir das oft auch beobachten: Bellen, Winseln oder Zucken während des Schlafes sind typische Zeichen, dass der Hund gerade träumt. Oft können wir sehen, wie sich die Pupillen unter den Augenlidern schnell bewegen oder sogar Laufbewegungen während des Schlafes beobachten. So, als würde der Hund gerade über eine grüne Wiese laufen oder aufgeregt einem Kaninchen hinterherjagen – und diese Vorstellung ist gar nicht mal so falsch: Forschungen zum Schlafverhalten von Hunden wie auch Menschen sind noch lange nicht abgeschlossen. Studien, die sich mit Träumen von Hunden beschäftigt haben, zeigen aber beispielsweise, dass Hunde in ihren Träumen tatsächlich oft solche Erlebnisse verarbeiten und beispielsweise Wild jagen, vorstehen oder Eindringlinge vertreiben. Schlafende Hunde sollten dabei grundsätzlich nicht geweckt werden.

Gesunder Schlaf für den Hund

Weil ausreichend Schlaf wichtig für den Hund ist, um die aufregenden Erlebnisse des Tages zu verarbeiten und sich körperlich wie geistig zu erholen, sollte der Hund die Möglichkeit bekommen, ausreichend Ruhe und Schlaf im Alltag zu erhalten: Geregelte Tagesstrukturen und feste Ruheplätze helfen dem Hund dabei, die nötige Entspannung im Alltag zu finden.

Geregelte Tagesstrukturen

Damit Hunde die benötigte Ruhe im Alltag finden und sich durch ausreichend Schlaf erholen, ist es zu beachten, dass Hunde von Natur aus nicht auf ihr Ruhebedürfnis bestehen – setzen wir den Hund im Alltag oft Aufregung und starken Reizen aus, so laufen einige Hunde wortwörtlich „bis zum Umfallen“. Daher ist ein geregelter Tagesablauf mit festen Ruhezeiten (in denen auch einmal nichts passiert) im Zusammenleben mit dem Hund wichtig, damit dieser auch ausreichend Zeit findet, sich zu erholen und zu entspannen – vor allem Welpen benötigen viel gesunden „Welpenschlaf“ und ausreichend Ruhephasen – ein guter Moment, um auch selbst zur Ruhe zu kommen.

Die richtige Wahl des Hundeschlafplatzes

Auch eine geeignete Wahl des Schlafplatzes kann dem Hund dabei helfen, zur Ruhe zu kommen. Im besten Fall sollten dem Hund dabei gleich mehrere Schlaf- und Ruheplätze im Haus bereitstehen. Insbesondere, wenn auch Kinder im Haus leben, sind ausreichend ungestörte „Rückzugsorte“ für den Hund unbedingt zu empfehlen. Der optimale Standort für das Hundebett sollte dabei nicht nur den eigenen Vorstellungen entsprechen, sondern vor allem anhand des Alters und individuellen Charakters des Hundes abgewogen werden:

Während Welpen und junge Hunde oft den engen Körperkontakt zu anderen Hunden oder auch uns Menschen suchen und auch brauchen, ziehen sich ausgewachsene Hunde und vor allem Senioren zum Schlafen oftmals auch an einen ungestörten Ruheplatz zurück. Für Welpen sollte der Schlafplatz daher so gelegen sein, dass dieser immer die Nähe zu seinen Mitbewohnern – ob Mensch oder Hund – finden kann. Für erwachsene Hunde kann das Hundebett auch weiter von der eigenen Schlafstelle entfernt sein –  grundsätzlich sollte bei der Wahl des Schlafplatzes dabei auf einen zugfreien, geschützten Ort geachtet werden. Dieser sollte außerdem nicht genau in einem Durchgangsbereich liegen, sodass der Hund auch wirklich zur Ruhe kommen kann. Zum „Dösen“ bevorzugen Hunde jedoch oft auch Orte, von denen aus sie das Geschehen weiterhin im Blick haben, um während dem Faulenzen auch ja nichts zu „verpassen“. Ob es sich bei den Schlaf- und Ruheplätzen um ein Hundesofa, ein Hundebett, eine „Höhle“ oder ein Körbchen mit kuscheliger Hundedecke handelt, ist dabei grundsätzlich egal – hier zählt vor allem der individuelle Liegegeschmack des Hundes und natürlich auch der Geschmack des Halters. Viele Hunde nehmen jede Art von Schlafplatz gerne an – einige sind hingegen wählerischer und bevorzugen bestimmte Liegeplätze, die beispielsweise besonders geschützt oder weich ausgelegt sind. Für Hunde mit Beschwerden, wie etwa Gelenkbeschwerden, können spezielle, orthopädische Hundebetten mit ergonomischer Form unterstützen.

Die richtige Größe für das Hundebett

Obwohl viele Hunde gerne gemütlich zusammengekugelt liegen, sollte der Hund ausreichend Platz haben um auch einmal „alle Viere von sich zu strecken“. Als Faustformel gilt, das Körbchen oder Bett sollte mindestens so groß wie die Länge des Hundes von der Nasenspitze bis zum Rutenansatz addiert um die halbe Beinlänge sein. Es sollte außerdem breit genug sein, dass der Hund die Beine komplett ausstrecken kann, ohne dabei die Bettkante zu berühren.  So hat der Hund ausreichend Platz, sich während dem Schlaf zu drehen, auszustrecken oder sich während lebhafter Träume im Schlaf zu bewegen.

Arten von Hundebetten im Überblick

Hunter Hundebett Cozy in Schwarz bei pets Premium

Hunter Hundebett Cozy in Schwarz

Hundebetten und Hundekörbe

Da die Ränder der Hundekörbe und -betten oft erhöht sind, dienen diese als Stütze oder Lehne für Ihren Schützling und sorgen so für einen gesunden Schlaf. Außerdem vermitteln Betten und vor allem Körbe Ihrem Hund das Gefühl von Geborgenheit und Sicherheit. Je nach Modell kann sich Ihr Vierbeiner nach dem Spielen, dem Gassi gehen oder nachts zum Schlafen gemütlich in sein kuscheliges Hundebett legen.

 


Doctor Bark Hundekissen Schwarz

Doctor Bark Hundekissen in Schwarz

Hundekissen und Hundematten

Hundekissen und -matten bieten Ihrem Liebling einen warmen und isolierten Schlafplatz. Wenn Sie sich für ein Kissen oder eine Matte entscheiden, können Sie diese flexibel an jeden für Sie und Ihren Hund passenden Ort legen und ihm somit einen guten Schlaf ermöglichen. Ob für den Platz im Auto, als Ruheplatz auf Reisen oder als weiches Bett in den eigenen vier Wänden – Hundematten und -kissen sind vielfältig für Ihren Vierbeiner einsetzbar.

 

 


Wolters Hundesofa First Class Lounge Schwarz bei pets Premium

Wolters Hundesofa First Class Lounge Schwarz

Hundesofas

Nicht nur wir Menschen entspannen gerne auf dem Sofa: Hundesofas sind meist samtweich und angenehm warm für Ihren Vierbeiner. Der gemütliche Schlafplatz schützt den Hund vor den kalten Fußböden in der Wohnung. Sie können das Hundesofa so platzieren, wie es für Sie und Ihren Liebling am besten ist. Garantiert lässt es sich hier wunderbar und tief schlafen.

 


Pet is! Hundebett Schlafhöhle House Glamour in Braun bei pets Premium

Pet is! Schlafhöhle House Glamour in Braun

Kuschelhöhlen für Hunde

Kuschelhöhlen, wie z.B. die Schlafhöhle von Pet is! sind besonder gut für Hunde geeignet, die sich gerne einmal zum Schlafen zurückziehen. Eine Höhle ist super zum Verstecken geeignet und vermittelt Ihrem Liebling Geborgenheit und Schutz. Eine Höhle bietet Ihrem Hund einen kuscheligen Rückzugs- und Schlafort, an dem er jederzeit neue Energie tanken und sich ausruhen kann.

 

 


Pet Interiors Orthopädisches Hundebett DayBed Paul bei pets Premium

Pet Interiors DayBed Paul

Orthopädische Hundebetten

Ist Ihr Hund beispielsweise hüftkrank, sollten Sie zu einem orthopädischen Hundebett greifen. Die dicken Betten verhindern ein Durchliegen und entlasten so Gelenke und Wirbelsäule. Gesunde Hundebetten sind zudem erhöht, sodass Ihre Fellnase bequemer und leichter an ihren Ruheplatz gelangt. Mit einem orthopädischen Hundebett ermöglichen Sie Ihrem Hund einen hohen Liegekomfort und einen schmerzfreien Hundeschlaf.

Wie schläft Ihr Hund am liebsten? Über einen Kommentar freuen wir uns und wünschen süße Träume!

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