Haustiere im Herbst und Winter – wichtige Tipps für Sie und Ihren Liebling


9.11.2013
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Hunde im Laub - HerbstDer Winter scheint nicht mehr allzu weit weg. Der Herbst hat nur wenige menschliche Fans, kalt und nass wie er oft ist. Doch für viele Haustiere sind die niedrigeren Temperaturen eine Wohltat, besonders nach einem langen, heißen Sommer. Gleichzeitig müssen sie sich aber wieder an die veränderten Bedingungen anpassen.

Damit Sie und Ihre geliebten Haustiere gemeinsam gut durch die Übergangszeit und durch den Winter kommen, haben wir Ihnen hier auf unserem pets Premium Blog einige Tipps zusammengestellt.

Aktivität auch im Herbst und Winter
Viele Hunde lieben Wasser und auch im Herbst locken noch Seen oder Bäche zum Hineinspringen und Schwimmen. Solange die Lufttemperaturen nicht zu tief liegen (etwa um die 10°C oder höher), schadet das generell auch nicht. Jedoch sollten Sie Ihre Fellnase nach dem kühlen Bad abtrocknen und den Spaziergang danach auch relativ schnell beenden – sonst drohen unter Umständen Unterkühlung oder damit zusammenhängende Krankheiten. Bei starken Temperaturschwankungen in der Übergangszeit sollten Sie darauf achten, Ihre Hunde und Katzen nicht noch zusätzlichem Stress auszusetzen: Regelmäßig moderate Bewegung und keine allzu tiefgreifenden Veränderungen im Tagesablauf oder im Umfeld sind hier anzuraten. Ebenso ist eine gesunde und qualitativ hochwertige Ernährung von Vorteil. Manche schwören auch auf das Naturprodukt Propolis, einem von Bienen produzierten Stoff aus Harzen, Pollenanteilen und weiteren Substanzen, dem gesundheitsfördernde Wirkungen nachgesagt werden.
Generell sollten Sie im Herbst oder Winter nicht weniger mit Ihrem Hund unternehmen – es ist aber (wie im Sommer auch) nicht verkehrt, an den Tagen mit extremen Temperaturen kürzer zu treten.
Bei Katzen sieht es mit der Aktivität ein wenig anders aus: manche Samtpfoten „mutieren“, sobald es draußen kühler wird, zu wahren Stubentigern, andere wiederum drehen jetzt erst recht ausgedehnte Runden durch die Nachbarschaft. Egal zu welcher Kategorie Ihre Hauskatze gehört, sorgen Sie am besten für Abwechslung im Haus – denn spätestens bei den ersten anhaltenden Regenfällen wird Ihre Katze wahrscheinlich das trockene Plätzchen zu Hause vorziehen. Dort sollte dann Beschäftigung in Form von Katzenspielzeug oder Kratzbäumen zum Herumtoben auf die Kleinen warten.

Goldenretriever im SchneeSicherheit in der dunklen Jahreszeit
Je zeitiger die Dunkelheit einsetzt, desto weniger werden unsere Hausgenossen beim Spazierengehen gesehen. Diese Situation kann vor allem in den frühen Abendstunden bei viel Verkehr schnell gefährlich werden. Außerdem sehen wir selbst unsere Hunde nicht mehr, sobald sie einige Meter voraus laufen. Aus diesem Grund gibt es neben einem Leuchthalsband auch Leinen, Mäntel und Westen mit Reflektoren oder Blinklichtern. Diese erhöhen aufgrund der besseren Sichtbarkeit die Sicherheit für Sie und Ihr Tier.

Fellwechsel  und Hautprobleme
Auch im Herbst findet wie im Frühjahr ein Fellwechsel statt. Um Ihrem Tier diesen zu erleichtern gibt es verschiedene Möglichkeiten, z. B. Kämmen. Im pets Premium Onlineshop finden Sie viele Produkte zur Haut- und Fellpflege für Hunde und Katzen. Regelmäßiges Kämmen verhindert zwar kein Haaren, aber es hilft die ohnehin schon losen Haare zu entfernen und dämmt so die Auswirkungen des Fellwechsels in Ihrem Zuhause zumindest etwas ein. Die restlichen Katzen- oder Hundehaare können Sie z.B. mit speziellen Staubsaugern entfernen.
So ein Fellwechsel kostet Energie. Möglicherweise braucht Ihr Tier daher eine kleine Extraportion Futter, das es in hervorragender Qualität für Hunde und Katzen gibt. Die Haut kann während des Fellwechsels schuppig oder stumpf erscheinen. In solchen Fällen kann ein Präparat mit Omega-3-Fettsäuren gute Dienste leisten, auch im Lachsöl und Nachtkerzenöl sind diese mehrfach ungesättigten Fettsäuren zahlreich enthalten.

Gelenke und Gelenkserkrankungen
Hunde, die unter Arthrose oder anderen Gelenkserkrankungen leiden, reagieren auf den Anbruch der kalten Jahreszeit manchmal mit einer Verschlechterung der Symptome. Kälte und Feuchte draußen im Wechsel mit den oft hohen Temperaturen innerhalb der Wohnung können Schmerzschübe auslösen. Bei chronischer Arthrose kann man in manchen Fällen mit Futterzusätzen etwas zur Linderung beitragen. Besonders geeignet sind unter anderem der Extrakt der Grünlippmuschel, Glucosamin oder auch Chondroitin. Bitte beachten Sie hier, dass vor einer Zufütterung die Tiere einem Tierarzt vorgestellt werden sollten, da die genannten Präparate in einigen Fällen auch kontraproduktiv sein können; ganz besonders, wenn es sich um Jungtiere handelt.

Bekleidung für Hunde
Auch wenn es sich für manche Tierfreunde ungewohnt anhört: Hundebekleidung kann manchmal sinnvoll sein. Die Zucht der verschiedenen Rassen hat die ursprüngliche Fähigkeit der Urväter des Haushundes, der Wölfe, mit der Witterung umzugehen, in vielen Fällen verändert. Sowohl Fellstruktur als auch verschiedene Stoffwechselvorgänge sind bei einigen Hunderassen unterschiedlich. Natürlich ist ein bisschen Kälte in Ordnung, aber wenn der Hund zittert und sichtbar unter der Kälte leidet, können Hundepullover oder Hundemäntel durchaus sinnvoll sein – besonders bei kleinen Rassen, die ein ungünstiges Verhältnis von Körpermasse zu Körperoberfläche haben. Wie gut ein Hund Kälte verträgt, hängt nicht so sehr von der Haarlänge, als vielmehr von der Ausprägung der Unterwolle ab: ein kurzhaariger Hund mit dichter Unterwolle ist oft kältetoleranter als ein langhaariger, der über kaum oder wenig Unterwolle verfügt. Wenn es regnet, dann ist bei langen Spaziergängen ein Hunderegenmantel immer eine gute Lösung, da auch das dichteste Fell nicht mehr gut isoliert, wenn es vom Regen durchtränkt ist.

Parasiten im Herbst
Der Herbst stellt für viele Parasiten nochmals eine Hochsaison dar. Dazu gehört auch die Herbstgrasmilbe, die Botschafterin für den Wechsel von Sommer auf Herbst. Ihr ist nur schwer zu entgehen, da sie auf vielen Gras- und Wiesenflächen lauert. Mit dem Absuchen der Tiere können Besitzer schon viel erreichen, vor allem in den Pfotenzwischenräumen verbergen sich diese kleinen orangefarbenen Parasiten gerne. Beim Tierarzt gibt es zudem sogenannte „Spot-On-Präparate“, die die Milben abtöten können.
Daneben spielen auch Flöhe und Zecken eine Rolle, wobei Zecken auch auf den Menschen übergehen können (Flöhe sind dagegen sehr wirtspezifisch und verirren sich nur im größten Hunger auf den unbehaarten Menschen). Eine wirksame Parasitenprophylaxe ist daher auch in der kalten Jahreszeit anzuraten. Neben den beim Tierarzt erhältlichen Präparaten gibt es auch bei pets Premium einige Mittel gegen Parasiten beim Hund und bei der Katze.

Wir hoffen, Ihnen einige Tipps mit auf den Weg gegeben zu haben. Bei Fragen können Sie gerne einen Kommentar unter den Artikel schreiben. Das pets Premium Team steht Ihnen gerne mit Rat und Tat zur Seite.

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