Ein Hund im Büro – willkommene Ablenkung oder Nervensäge?


14.01.2014
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Bürohund BoxerEinige Unternehmen gestatten ihren Mitarbeitern mittlerweile ihre Hunde mit zur Arbeit zu bringen. Woran früher kaum zu denken war, wird nun langsam zur Normalität. Und das liegt nicht nur daran, dass viele Arbeitgeber Hundeliebhaber sind, sondern entspringt auch einem anderen Gedanken: Die Anwesenheit von einem Hund im Büro bringt viele Vorteile für die Mitarbeiter und auch für das Unternehmen selbst.

Dürfen Sie Ihren Hund mit zur Arbeit nehmen? Im Folgenden wollen wir Ihnen die Thematik „Hunde am Arbeitsplatz“ und deren Vorteile etwas näher erläutern.

Die beruhigende Wirkung von Tieren auf den Menschen
Die beruhigende Wirkung von Tieren auf den Menschen ist schon lange erwiesen und so hilft auch ein Hund im Büro das Stressempfinden der Mitarbeiter zu senken. An einem stressigen Arbeitstag ist ein unwiderstehlicher Hundeblick, eine kleine Schmuseeinheit oder ein kurzes Spiel eine willkommene Abwechslung und eine Genugtuung für die Seele. Kritiker behaupten zwar, dass durch diese kleinen Unterbrechungen die Produktivität leidet, doch viele Wissenschaftler sind der Meinung, dass das Gegenteil der Fall ist. Die Atmosphäre am Arbeitsplatz wird aufgelockert und freundlicher, die beruhigende Wirkung tut ihr Übriges: Die Mitarbeiter sind motivierter und oft leistungsfähiger. So bringen Bürohunde nicht nur Freude für die Mitarbeiter, sondern auch das Unternehmen profitiert an ihrer Präsenz.

Hunde im Büro haben eine positive Auswirkung auf die Gesundheit der Mitarbeiter
Auch auf die Gesundheit der Mitarbeiter kann sich die Anwesenheit eines Hundes im Büro positiv auswirken. Hundebesitzer nutzen die Mittagspausen meist für einen Spaziergang an der frischen Luft, der nicht nur den Kreislauf wieder ankurbelt, sondern auch für das allgemeine Wohlbefinden förderlich ist. Besonders bei Bürojobs, bei denen man lange sitzen muss, kommt die Bewegung oft zu kurz. Dies äußert sich folglich in Form von schlechter Laune, einem Trägheitsgefühl oder oftmal auch Rückenbeschwerden. Ein ausgelassener Spaziergang mit Hund, verbunden mit einem netten Gespräch mit dem Kollegen, kann dann wahre Wunder bewirken. Besonders in stressigen Jobs leiden die Arbeitnehmer des Öfteren an Bluthochdruck. Eine Studie der Universität Buffalo deutet darauf hin, dass durch das verminderte Stressempfinden, ausgelöst durch die Präsenz des Hundes, sogar der Blutdruck der Mitarbeiter sinkt.

Der Bürohund als Kontaktvermittler
Auch der Zusammenhalt im Team kann durch die Anwesenheit eines Hundes am Arbeitsplatz gestärkt werden. Hunde können sogenannte Kontaktvermittler sein, sie bringen Leben in den Arbeitsalltag und sorgen so für gemeinsamen Gesprächsstoff. Das lockt selbst zurückhaltende Mitarbeiter aus der Reserve und fördert die Kommunikation der Kollegen untereinander. Kurze Gespräche zwischendurch oder ein gemeinsames Lachen können die Harmonie im Team positiv beeinflussen. Dies sorgt nicht nur dafür, dass sich die Mitarbeiter wohler fühlen, es unterstützt auch das Teamwork und hilft so gemeinsame Projekte erfolgreicher zu meistern.

Hunde sind nicht an jedem Arbeitsplatz willkommen
Selbstverständlich ist nicht jeder Arbeitsplatz und auch nicht jeder Hund für das Büro geeignet. Für ängstliche Hunde kann der menschliche Büroalltag Stress bedeuten und auch auf allergische oder ängstliche Kollegen muss stets Rücksicht genommen werden. Ebenso darf die Fellnase natürlich auch nicht zur Nervensäge werden. Ein Hund, der viel und vor allem laut bellt, kann gerade in einem Büro, in dem viel telefoniert wird, das Arbeitsklima negativ beeinflussen. Wichtig ist, dass sich sowohl Zweibeiner als auch Vierbeiner wohlfühlen. Sind alle Mitarbeiter mit einem Hund im Büro einverstanden, sollten Sie dieses Experiment unbedingt einmal ein paar Tage wagen.

Hunde am Arbeitsplatz – Was sollten Sie beachten
Damit sich ein Hund als Bürohund eignet, muss er gut erzogen sein. Würde er ständig bellen und nie tun, was Sie Ihm sagen, so würde das für Unruhe im Büro sorgen und der neue vierbeinige Mitarbeiter würde schnell den Unmut der Kollegen auf sich ziehen. Doch das bedeutet nicht, dass der Hund den ganzen Tag nur auf seinem Platz liegen muss. Ganz im Gegenteil: Hunde brauchen ausreichend Beschäftigung und Zuwendung.
Es ist ratsam ein paar Hundespielzeuge dabei zu haben, mit denen Ihr Hund sich zwischendurch austoben kann (zum Beispiel Kong Classic). Auch kurze Pausen an der frischen Luft sind nicht verkehrt. Die Mittagspause sollten Sie für einen Spaziergang mit Ihrem Vierbeiner nutzen – vielleicht hat ja der ein oder andere Kollege Lust Sie dabei zu begleiten?
Um den Bürohund vor unnötigem Stress zu bewahren, sollte es eine Rückzugsmöglichkeit für ihn geben. Dies kann eine eigene Hundedecke oder einfach ein geschütztes Plätzchen sein, an dem sich Ihr Vierbeiner wohlfühlt.
Viel trinken ist wichtig – auch für Hunde. Deshalb sollten Sie Ihrem vierbeinigen Kollegen auch im Büro ausreichend frisches Wasser in einem Wassernapf zur Verfügung stellen. Selbstverständlich wird sich Ihr vierbeiniger Kollege auch über ein paar Leckerlis als Belohnung oder einen Kausnack für Zwischendurch freuen.

Hunde im Büro bei pets Premiumpets Premium Bürohunde

Natürlich sind im pets Premium Büro Hunde erlaubt. Wenn nicht bei uns, wo dann?! Wir freuen uns, wenn unsere Mitarbeiter Hunde- oder Tierbesitzer allgemein sind. Das ist zwar kein Einstellungskriterium, jedoch können sich Tierbesitzer oft besser mit der Materie identifizieren. An guten Tagen dürfen wir bis zu sieben Hunde im Büro begrüßen. Da wird es sicher auch mal etwas lauter, jedoch können wir mit gutem Gewissen alle oben genannten Vorteile bestätigen. Was würden wir ohne unsere Fellnasen nur machen, wir wollen keinen missen. Unser Arbeitsklima ist auch aufgrund der Vierbeiner etwas ganz besonderes, für uns sind unsere Vierbeiner eine sehr willkommene Ablenkung. Deshalb können wir als erfahrene Bürohundbesitzer jedem Unternehmen empfehlen: Wagen Sie den Schritt und probieren Sie das kleine Abenteuer einmal aus!

Haben Sie einen Hund im Büro? Welche Erfahrungen haben Sie gemacht? Erzählen Sie uns davon!

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