Dog Frisbee – Auf Hochtouren in drei Disziplinen


4.10.2017
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Dog Frisbee, Discdogging oder einfach Hundefrisbee ist eine Sportdisziplin für Mensch und Hund, die in den Vereinigten Staaten quasi durch Zufall geboren wurde: In der Pause eines Baseball-Spieles sollen dort ein Hund mit seinem Halter unerlaubterweise das Feld gestürmt und eine Frisbee-Vorstellung geliefert haben, die das Publikum begeisterte und für viel Aufsehen sorgte. Inzwischen sind die Frisbee fangenden Vierbeiner gleichermaßen in Deutschland bekannt und werden auch hier bejubelt. Denn nicht nur das Frisbeespiel macht ungeheuer viel Spaß – auch auf der Zuschauerbank wird es beim Discdogging keinesfalls langweilig.

Border Collie beim Dog Frisbee Hundesport

Was genau ist Dog Frisbee?

Ganz simpel erklärt geht es beim Dog Frisbee darum, dass der Hund die geworfene Frisbeescheibe, fängt und an den Hundehalter zurück apportiert. Somit ist Frisbee eine Hundesportart, die sich prinzipiell für alle sportlich begeisterten Mensch-Hund-Teams eignet. Der Vierbeiner sollte jedoch ausgewachsen sein, sich guter Gesundheit erfreuen und einen Hang zum Apportieren verspüren. Viel Zubehör ist für Dog Frisbee nicht vonnöten: Eine besondere Frisbee für Vierbeiner, ein größeres Areal mit flachem, weichem Boden und natürlich viel Freude an der gemeinsamen Beschäftigung! Dabei kann Disc Dogging natürlich auch als weitaus mehr als nur ein Freizeit-Hobby betrieben werden – einige lassen die Scheiben auch bei Meisterschaften fliegen, bei welchen die Mensch-Hund-Teams in verschiedenen turbulenten Disziplinen antreten können.

Dog Frisbee Disziplinen

Generell wird Dog Frisbee in drei Disziplinen unterteilt, bei denen der Fokus auf jeweils unterschiedlichen Kriterien liegt:

Freestyle – mit der eigenen Choreographie auf das Siegertreppchen

Beim Freestyle müssen sich Halter und Vierbeiner nicht an einem festgefahrenen Ablauf orientieren. Der Hund und Halter studieren eine interessante zweiminütige Vorführung mit der Wurfscheibe ein, die diverse Wurftechniken und Dog Tricks mit geschmackvoller Musikuntermalung vereint. Dabei sollte der Halter insbesondere auf einen harmonischen Bewegungsablauf achten, der zum gewählten Musikstück passt. Verschiedene Kriterien werden berücksichtigt und letztendlich in Form von Punkten bewertet. Das Team mit der höchsten Punktzahl gewinnt den Wettkampf.

Mini-Distance – Frisbees in Sekundenschnelle fangen und apportieren

Beim Mini-Distance geht es vor allem um Schnelligkeit und Geschicklichkeit. Denn innerhalb einer festgelegten Zeit (in der Regel 60 bzw. 90 Sekunden) muss der Vierbeiner so viele Frisbeewürfe wie möglich in der Luft fangen. Dabei darf der Hund beim ersten Frisbeewurf die Startlinie nicht vor der Frisbee passieren. Für jeden gefangenen Wurf gibt es für Hund und Halter Punkte, die sich nach einer Wertungszonen-Skala richten. Höhere Punktzahlen gibt es für einen Frisbeefang mit größerer Streckenentfernung zur Start-Linie. Zusätzliche Punkte werden beispielsweise vergeben, wenn der Hund die Frisbee in der Bonus-Lande-Zone zu fassen bekommt. Zwischen zwei Frisbeewürfen muss die Fellnase die Frisbeescheibe zurück zu seinem Halter apportieren, da nur mit einer Scheibe gespielt wird.

Long Distance – weit hinaus mit der Hundefrisbee

Im Gegensatz zur Mini-Distance-Disziplin entscheiden beim Long-Distance nicht die Sekunden, sondern die Wurfweite. Daher sollte Herrchen oder Frauchen gute Wurfkünste beweisen. Doch der Erfolg hängt nicht nur vom Hundehalter ab, auch der Vierbeiner muss seinen Teil für den Teamerfolg leisten, denn nur die tatsächlich vom Vierbeiner gefangenen Frisbees fließen in die Wertung mit ein. Mensch und Vierbeiner haben beim Long-Distance lediglich drei Versuche, bei denen die Würfe wohlüberlegt sein sollten. Der weiteste Wurf, den der Hund gefangen hat, zählt. Bei allen Frisbeewürfen darf der Vierbeiner die Startlinie keineswegs vor der Frisbee überschreiten. Laut Guiness Buch der Rekorde liegt der weiteste, gefangene Frisbeewurf im Long Distance Disc Dogging dabei bei 122,5 Metern!

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