Dog Dancing – Der mit dem Hauswolf tanzt


28.01.2018
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Dog Dancing

Was genau ist Dog Dancing?

Dog Dancing ist ein noch recht junger Hundesport und dennoch international sehr weit verbreitet. Fast jeder Hundehalter hat sicherlich schon einen Hund tanzen sehen – und sei es in den zahlreichen Tanzvideos im Netz. Der sportliche Hundetanz rührt ursprünglich aus den Vereinigten Staaten und begeistert Jung und Alt sowie Groß und Klein. Jeder Vierbeiner ganz gleich welcher Rasse als auch Zweibeiner mit Handicap dürfen sich von der Begeisterung für das Dog Dancing mitreißen lassen. Dog Dancing ist dabei eine große Herausforderung für das Mensch-Hund-Team und bringt beide gleichermaßen zum Schwitzen.
Dog Dancing vereint Elemente aus der Hundesportart Obedience mit tänzerischer Leichtigkeit. Die gemeinsam einstudierte Choreographie wird von Mensch und Hund zu passender Musik ausgeführt. Angestrebt werden harmonische Bewegungen und ein gelungenes Zusammenspiel von Zwei- und Vierbeiner. Die verschiedenen Schritte und Tricks erlernt die Fellnase durch grazile körpersprachliche Zeichen und/oder ausgesprochene Kommandos.

So sieht das Dog Dancing aus

Dog Dancing vereinigt Folgsamkeit mit Elementen des menschlichen Tanzens und der Pferdedressur. Folglich finden sich beim Dog Dancing Formen wie die Transversale oder der spanische Schritt wieder. Die Basis, auf der das Dog Dancing aufbaut, sollte ein guter Grundgehorsam sein.

Charakteristisch für den Tanz mit dem Hund sind folgende erlernte Tricks:

  • Rückwärtsgehen
  • Seitengänge
  • Drehungen
  • Beinslalom
  • Pfotenarbeit
  • Sprünge über oder durch Arme und Beine des Menschen
  • Männchen
  • Polonaise

Es empfiehlt sich zunächst Grundschritte flüssig einzustudieren bevor weitere Elemente erlernt und der Choreographie zugeführt werden. Die ersten Dog Dancing-Tricks können beispielsweise das Slalom durch die Beine oder der Sprung über das ausgestreckte Bein sein. Außerdem sollten die Tanzschritte nur langsam gesteigert werden und das Erlernen auf kurzen, flüssigen Bewegungen basieren. Die einstudierten Schritte werden passend zum musischen Rhythmus aneinandergereiht. Tanzschritte können nach Lust und Laune gegeneinander sowie mit mehr Distanz zwischen Hund und Halter vorgeführt werden.

Auf in den Wettkampf: Andere mit der Choreographie begeistern

Um in die Welt des Dog Dancing eintauchen zu dürfen ist weder eine Vereins- noch eine Verbandszugehörigkeit notwendig. Wettkämpfe reichen von kleineren regionalen Veranstaltungen bis hin zu internationalen Events. Dabei gibt es diverse Klassen bei dem Wettstreit um den anmutigsten Tanz.

In der Fun-Klasse wird ohne Druck und allein der Lust und Laune wegen getanzt. Denn hier wird auf eine richterliche Wertung verzichtet. Beim sogenannten Lucky Dip wird beispielsweise für jedes Tanzteam eine Überraschungsmusik bei der Startnummernausgabe zugeteilt. Das heißt: Hier ist Improvisationstalent und schnelle Umsetzungsfähigkeit bei Mensch als auch Vierbeiner gefragt.

In den offiziellen Wettkampfklassen des Dog Dancing erfolgt eine Punktebewertung durch Richter. Dabei werden für zwei große Pfeiler des Dog Dancing je maximal 100 zu erreichende Punkte vergeben. Zur artistischen Note zählen neben der einstudierten Choreographie auch das Konzept, Teamwork und Dynamik. In die Bewertung der Technik fließen Schwierigkeitsgrad, Inhalt, Fluss und Ausführung mit ein. Bei der Teilnahme an offiziellen Turnieren sind keine Hilfsmittel wie Klicker, Leckerlies oder Spielzeug gestattet.

Und nun schnell auf das Parkett, falls Sie und Ihren Hund die Tanzwut gepackt hat!

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