Interview zum Thema getreidefreies Hundefutter und gesunder Ernährung von Hunden


25.04.2013
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In diesem Artikel aus dem Magazin DogTalking wurde Birgitta Ornau, die Gründerin von Terra Canis interviewt. Frau Ornau berichtet über eine gesunde Ernährung von Hunden und getreidefreies Hundefutter. Zum Thema hochwertiges Hundefutter wird auch ganz explizit unser pets Premium Onlineshop hervorgehoben.

Birgitta Ornau, die Gründern und Geschäftsführerin von Terra Canis„Essen vom Tisch ist nicht das Schlechteste!“

Immer mehr Menschen möchten ihren Hund bestmöglich ernähren. Das Angebot ist groß und verwirrend zugleich. Es gibt die unterschiedlichsten Ansätze wie z. B. Rohfütterung, Trockenfutter, Nassfutter, Selbstkochen usw. Doch worauf kommt es denn nun an, in der Hundeernährung? Wir sprachen mit Birgitta Ornau, der Gründerin und Geschäftsführerin von Terra Canis.

DogTalking | Frau Ornau, wann ist Hundeernährung artgerecht?

Artgerecht ist ein breiter Begriff. Eine artgerechte Ernährung des Hundes be- deutet, der Art des Hundes gerecht, das natürliche Beutetier und seine ein- zelnen Bestandteile „nachzubauen“ Hierbei sind zweierlei Dinge wichtig. Zum einen müssen die einzelnen Nahrungsbestandteile im richtigen Verhältnis zueinander gefüttert werden. Zum anderen müssen alle Rohstoffe qualitativ hochwertig sein.

DogTalking | Immer wieder hört man, dass Getreide im Hundefutter nichts zu suchen hat. Ist das so?
Die Getreidefrage ist hier ein dominierendes Thema. Viele Futtermittel enthalten über 50% Getreide. Oftmals Weizen, Gerste, Mais oder ähnliches. Der Hund kann dies aber nur sehr schwer verdauen, da Getreide/Stärke nicht auf seinem natürlichen Nahrungsplan steht. Lediglich durch den Inhalt des Magen-Darm-Traktes seiner Beutetiere nimmt dieser eine sehr geringe Menge davon auf. Der größte Teil seiner Nahrung setzt sich aus Fleisch, Innereien, Knochen und ein wenig pflanzlichen Bestandteilen (Wurzeln, Gräser, Kräuter, Beeren, Fallobst) zusammen.
In vielen Futtermitteln ist dieses Verhältnis heute genau umgekehrt. Der größte Anteil besteht aus Getreide, Reis, Mais oder ähnlichem und damit aus Stärke. Die Ernährung des Hundes wurde quasi auf den Kopf gestellt. Hunde können die Stärke nur sehr schwer verdauen. Erkrankungen und Unverträglichkeiten können die Konsequenz sein. Häufige äußerliche Folgen dieser schwerfallenden Verdauung sind weicher Stuhl, Mundgeruch, Unruhe und Blähungen. Aber auch im Inneren hat dies Folgen. Ich kreide der Futtermittelindustrie daher an, dass das produzierte Futter in der Regel eben nicht artgerecht ist, im Gegenteil: es ist voll mit Getreide und synthetischen Vitaminen.

DogTalking | Was gehört also ins Hundefutter?
In erster Linie frisches und qualitativ einwandfreies Fleisch. In der freien Natur frisst der Wolf/Hund das frisch erlegte Beutetier. Die evolutionäre Nahrung ist damit in erster Linie feucht und vor allem frisch. Eine artgerechte natürliche Fütterung bedeutet also, hochwertiges und frisches Fleisch sowie für den Hund nahrhafte Innereien zu verwenden und auf minderwertige Proteinquellen und Schlachtabfälle zu verzichten.
Da auch das Beutetier zum Großteil aus Muskelfleisch (auch in Form von Herz und Magen) besteht, sollte in der täglichen Futterration ein hoher Anteil davon enthalten sein. Die für den Hund nahrhaften und gesunden Innereien wie z. B. Leber oder Lunge müssen bei einer ausgeglichenen Ernährung ebenso verfüttert werden. Diese sollten aber immer in einer geringeren Menge vom Hund aufgenommen werden.
Hunde benötigen als Fleischfresser außerdem einen hohen Anteil an Protein. Eine vegetarische Ernährung ist aus diesem Grund für einen Hund nicht ratsam. Im Fleisch enthalten ist immer eine gewisse Menge an Fett. Fett ist für den Hund der wichtigste Energielieferant und für diesen daher sehr wichtig.

DogTalking | Was ist noch wichtig?
Der Hund benötigt eine gewisse Menge an pflanzlichen Nahrungsbestandteilen, die in der Natur entweder direkt aufgenommen werden in Form von Gräsern, Wurzeln, Beeren etc. oder indirekt über den Magen-Darm-Trakt des Beutetieres. Diese Ballaststoffe sind wichtig als Nährstofflieferant für Mineralien, Vitamine und sekundäre Pflanzenstoffe. Daneben regen sie die Darmmotorik an und reinigen den Magen.
Die Natur hat unzählige Vitamine hervorgebracht. Alle Vitamine kommen in der Natur in unterschiedlichen Unterformen auf. Ein Apfel enthält sämtliche essenzielle Nährstoffe gekoppelt mit unzähligen sekundären Pflanzenstoffen. Heutzutage weiß man auch, dass gerade die Wechselwirkung der einzelnen Nährstoffe zueinander eine wesentliche Rolle spielt. Das in Millionen von Jahren entstandene perfekt ausgeklügelte „Vitaminkonzept“ der Natur ist so einzigartig, komplex und effektiv, dass kein modernes Labor dieser Welt dies nachbauen kann.

DogTalking | Ernährt man einen Hund auf die von Ihnen angeratene Weise, ist das nicht gerade günstig …
Gute Ernährung ist eben auch bei Hunden teuer.

DogTalking | Woher weiß ich als Hundehalter, wann ein Hundefutter gut ist?
Ein Hersteller der nichts zu verbergen hat, wird alle Bestandteile seines Futters auf der Verpackung deklarieren. Mit gutem Beispiel geht da z. B. pets Premium voran. Dieser Online-Shop bietet einen hochwertigen Mix an verschiedenen Futtersorten- und Marken an, die alle auf Inhalt und Qualität überprüft wurden.

DogTalking | Alles gar nicht so einfach. Da fällt einem doch sofort wieder der Hund von Oma und Opa ein, der auch mit Essensresten alt geworden ist.
Essen vom Tisch ist nicht das Schlechteste, auch nicht für den Hund.

Mehr Infos auch auf terracanis.de.

Habt Ihr Meinungen zu diesem Artikel? Gerne könnt Ihr uns einen Kommentar da lassen. Übrigens…, Terra Canis gibt es auch bei uns im Shop. 

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