Rasseportrait | Dackel – klein aber fein


21.06.2016
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Eine der wohl bekanntesten Rassen in Deutschland ist der Dackel. Ob Rau-, Lang-, oder Kurzhaar, der Hund mit den kurzen Beinen und treuen Augen ist seit jeher ein beliebter Familien- und Begleithund.

Steckbrief

dackel-pets-premiumName: Dachshund (Dackel, Teckel)

Ursprung: Deutschland

Verwendung: Jagd-, Ausstellungs- und Begleithund

Wesen: Lebendig, hingebungsvoll, verspielt, klug, stur, tapfer

FCI-Klassifikation:  #148, Gruppe 4, Dachshunde

Widerristhöhe: Rüden 26 – 37 cm, Hündinnen 26 – 37 cm

Gewicht: 3 – 9 kg

 

Geschichte & Herkunft

Der Dachshund wurde zu Beginn zur Jagd auf Dachse gezüchtet, was auch die Herkunft des Namens erklärt. Durch ihre kompakte Körpergröße war es ihnen, besser als anderen Hunden, möglich, in die unter der Erde gelegenen Dachsbauten zu kriechen. Vor allem an Königshöfen, zum Beispiel zu Zeiten Queen Victorias war die Rasse weit verbreitet. Die ersten Dackel hatten kurzes Haar, woraufhin durch die Kreuzung mit Spaniels der Langhaardackel gezüchtet wurde. Später wurden vor allem in Süddeutschland Kurzhaar mit Zwergschnauzern gepaart, woraufhin sich der daraus entstandene Rauhaardackel bis heute größter Beliebtheit erfreut. Man unterscheidet innerhalb der Rasse nach dem Brustumfang, zwischen Normal- (über 35 cm), Zwerg- (30 – 35 cm) und Kaninchenteckeln (bis 30 cm). Auch wenn es bis heute nicht wissenschaftlich nachgewiesen werden konnte, soll der Dackel eine der ältesten Hunderassen sein und sogar auf Hunde im alten Ägypten zurückgehen. Neben alten Zeichnungen, die Hunde zeigen, die dem Dackel sehr ähnlich sind, wurden sogar mumifizierte Hunde gefunden.

Wesen des Dackels

Dem Dackel wird seit langer Zeit Dickköpfigkeit und Sturheit nachgesagt. Doch darf man diese Eigenschaften nicht mit dem typischen Selbstbewusstsein verwechseln, das bei der Jagd nötig ist, um sich auch gegen größere Wildtiere zur Wehr setzen zu können. In der Familie ist der Dackel ein verspielter und zärtlicher Gefährte, der auch gut mit Kindern zurechtkommt.

Haltung & Erziehung

Der Dackel ist ein sehr lebendiger und intelligenter Hund, der mit einer konsequenten Erziehung sehr führig ist, aber auch schnell Tricks und Befehle erlernen kann. Man sollte einen Dachshund nicht zu lange allein lassen, da er, sobald er sich an sein Herrchen gewöhnt hat, oft besonders anhänglich ist und viel Sozialkontakt braucht, um glücklich zu sein. Genau diese Eigenschaften machen ihn zu einem treuen Begleiter mit dem viele schöne Jahre verbracht werden können, Dackel werden nicht selten bis zu 16 Jahre alt.

Wissenswertes

Im Sommer 1972 war der Dackel ‚Waldi‘ in aller Munde. Er war das bayerische Maskottchen der Olympischen Sommerspiele in München und stellte dabei alle Tugenden da, die ein Sportler haben sollte: Behaarlichkeit, Beweglichkeit und Widerstandsfähigkeit.

Kommentare zu diesem Beitrag (1)

  • ”Hallo, wir haben einen Rauhaardackel , Lucy ist jetzt bald 14 Jahre alt. Sie ist ein sehr anhänglicher und liebervoller Hund. Etwas langsamer ist sie jetzt, aber wenn es mit Herrchen zur Jagd geht, vergisst sie ihr Alter. Wenn wir noch einen Hund haben wollen , ist es sicher wieder so ein bester Freund, wie unsere Lucy.” von Susanne
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