Südkurier Online | So kommt Ihr Hund gesund durch den Winter


16.02.2012
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Wintertage mit Schnee und Kälte können Spaß machen – auch Hunden. Doch als Tierhalter muss man aufpassen, dass der Vierbeiner nicht krank wird. Lesen Sie den Artikel von pets Premium im Südkurier

Seit Tagen schneit es, das Thermometer zeigt Minusgrade und in den Straßen fahren die Räumfahrzeuge. Was für viele eine willkommene Abwechslung ist, sehen manche Tierhalter mit gemischten Gefühlen. Während die meisten Katzen den Winter am liebsten vor dem Kamin oder der Heizung verbringen, gibt es für viele Hunde nichts Schöneres als durch den Schnee zu tollen oder sich auf dem schneebedeckten Boden zu wälzen. Damit Ihr Tier dabei gesund bleibt, sollten Sie einige wenige Punkte beachten.

Schadet die Kälte? Gesunde Tiere können ihre Körpertemperatur gut regulieren, so lange sie sich frei bewegen können. Sie laufen einfach ein bisschen mehr, so dass ihnen durch die Muskelbewegungen schnell warm wird. Anders sieht es aus, wenn der Hund – beispielsweise in der Stadt – lange Strecken an der Leine laufen oder vorübergehend im Auto warten muss. In solchen Fällen kann es sinnvoll sein, seinem Hund eine Thermojacke anzuziehen. Diese Jacke sollte man aber unbedingt wieder abnehmen, sobald der Hund von der Leine kann. Auf dem Hundeplatz, wo die Hunde ohnehin massenhaft Bewegung haben, hat sie generell nichts verloren.

Vorsicht vor nassem Fell: Wichtig ist, darauf zu achten, dass das Haustier nicht nass wird. Ein durchnässtes Fell kann kaum noch die Kälte von der empfindlichen Haut fernhalten, egal ob bei Hunden oder Katzen. Ist das Haustier nass geworden, dann sollte man das Fell möglichst schnell trocknen und seinen Liebling an einem warmen Ort ablegen lassen, bis er wieder trocken ist.

Kälte macht hungrig: Durch die gesteigerte Bewegung kann der Energiebedarf bei Hunden leicht erhöht sein. Ein anderes Futter muss deshalb aber nicht gefüttert werden, es reicht, dass man einfach die Futtermenge ein wenig anpasst. Gerade nach langen und ausgedehnten Spaziergängen im Winter kann die Ration durchaus gesteigert werden. Bei Katzen ist es sogar so, dass sie im Winter häufig sogar weniger Energie brauchen, da sie bei niedrigen Temperaturen lieber vor der warmen Heizung liegen, statt ausgedehnte Spaziergänge zu unternehmen.

Aber bitte kein Schnee: Schnee ist kalt und führt im Magen zu einer Reizung der Schleimhäute. Hunde können durch übermäßiges Schneefressen daher Bauchweh bekommen, was so schlimm werden kann, dass es sogar zu Erbrechen oder Durchfällen kommt. Ganz vermeiden lassen wird sich das Schneefressen nicht, Hundehalter sollten ihre Tiere aber nicht auch noch zum Schneefressen ermuntern. Statt also z. B. Schneebälle zu werfen, die der Hund dann versucht zu apportieren, sollten Sie lieber ein geeignetes Spielzeug oder einen Stock mit nach draußen nehmen.

Streusalz ist schlecht für Hundepfoten: In vielen Städten wird im Winter massenhaft Salz gestreut. Das Streusalz kann die empfindliche Haut zwischen den Zehen oder die Pfotenballen angreifen. Manchmal kann man sogar richtige Risse beobachten, die auch bluten können und schmerzhaft sind. Den besten Schutz vor rissigen Pfoten hat man, wenn man die Bereiche meidet, an denen Streusalz eingesetzt wird. Wenn sich gestreute Wege nicht vermeiden lassen, dann sollte man die Pfoten seines Hundes vor dem Spaziergang einfetten. Spezieller Balsam baut einen künstlichen Fettfilm als Schutzschicht auf, so dass das aggressive Salz nicht mehr in die Haut eindringen kann.

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