Rasseportrait | Golden Retriever – Familienhund mit Herz


7.03.2016
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Ob auf der Straße, im Fernsehen, oder im eigenen Wohnzimmer –  dem Golden Retriever begegnet man häufig. Auffällig ist die schöne Fellfarbe, nach der diese Rasse auch benannt wurde. Doch auch im Inneren hat ein „Goldie“ viel zu bieten.

Golden-Retriever-Portrait

S t e c k b r i e f

Name: Golden Retriever (Golden Flat-Coat, Gelber Retriever)

Ursprung: Großbritannien

Verwendung: Jagd-, Führ-, Rettungs- und Begleithund

Wesen: Zuverlässig, freundlich, vertrauenswürdig, intelligent

FCI-Klassifikation:  #111, Gruppe 8, Apportierhunde – Stöberhunde – Wasserhunde; Sektion 1, Apportierhunde

Widerristhöhe: Rüden 61 cm, Hündinnen 56 cm

Gewicht: 34 – 40 kg

Geschichte & Herkunft

Die Ursprünge des Golden Retrievers liegen in Neufundland, wo robuste, langhaarige Hunde den Fischern beim Einholen der Netze und beim Apportieren der Beute halfen. Durch den Fischhandel, der damals zwischen Neufundland und England bestand, kamen diese Rassen auch in die Häuser der Bürger Großbritanniens. Der Züchter Lord Tweedmouth, der als endgültiger Schöpfer der Rasse gilt, führte von Beginn an exakte Aufzeichnungen über seine Hunde. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts paarte er Wasserhunde, wie den Labrador mit Waterspaniel-Hündinnen, Bloodhounds und Settern. So entstand die typisch gold-gelbe Farbe des „Goldies“, wie wir sie heute kennen. Der Gelbe Retriever zählt heute zu den beliebtesten Rassen auf der ganzen Welt, was natürlich auch an seinem glänzenden Fell und den freundlichen Augen liegt.

Wesen des Golden Retrievers

Obwohl der Golden Retriever ursprünglich als Jagdhund gezüchtet wurde, wird er heute hauptsächlich als Familienhund gehalten. Durch seine freundliche Art stellt er einen verlässlichen Hund dar, der problemlos mit Kindern zurechtkommt.  Die Vertreter dieser Rasse gelten als besonders intelligent sowie geduldig und eignen sich deshalb gut als Blinden- oder Rettungshunde. Ihr menschenfreundliches Wesen geht in der Rolle des Beschützers und Helfers auf und erleichtert vielen Menschen, die spezielle Hilfe benötigen, Tag für Tag das Leben.

Haltung & Erziehung

Viel Bewegung tut dem Golden Retriever gut und lange Spaziergänge in der Natur fordern seinen Geist und Körper. Der Hund ist sehr menschenbezogen und fühlt sich in einer Familie mit viel Sozialkontakt am wohlsten. Das Erbe der Fischerhunde ist beim Golden Retriever auch heute noch zu bemerken und er ist kaum von Seen, Bächen, oder Flüssen fernzuhalten. Die Fellpflege beschränkt sich auf tägliches Bürsten, jedoch können hin und wieder spezielle Erbkrankheiten, wie Probleme mit den Gelenken, oder Epilepsie auftreten. Insgesamt gilt der Golden Retriever als leicht erziehbarer Hund und ist somit auch für Anfänger geeignet.

Wissenswertes

Dog in a car made of cardboard box - fast shipment conceptsGolden Retriever Welpen werden fast komplett weiß geboren und so sagt die Fellfarbe bei Geburt noch nicht viel über die endgültige Färbung aus, die der Hund mit circa zwei Jahren haben wird. Nur die Ohren verraten, wie dunkel sich das Fell des Kleinen später einmal färben wird.

Weiterführende Informationen zu dieser Rasse:

Golden Retriever Club e.V. unter http://www.grc.de/

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