Heilkräuter für Hunde – die kleinen, ganz natürlichen Helfer


17.02.2015
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Bei gemeinsamen Spaziergängen können Hundehalter oft beobachten, dass ihr Vierbeiner hier und da vom frischen Gras nascht. Doch das muss nicht gleich ein Grund zur Sorge sein, denn viele Wildkräuter haben eine positive Wirkung auf die Gesundheit und das Wohlbefinden Ihres Lieblings.

Hund im Gras

Gerade beim Barfen spielen Wildkräuter eine wichtige Rolle. Denn Kräuter machen das Futter nicht nur noch schmackhafter, sondern können das Wohlbefinden unserer Lieblinge steigern und bei langfristiger Anwendung sogar Krankheiten verhindern.

Viele der Heilkräuter sind in Mitteleuropa heimisch und können beim Spazierengehen einfach gesammelt und mitgenommen werden. Doch hier ist es wichtig, besonders darauf zu achten, die richtigen Pflanzen ins Futter zu geben. Viele Kräuter unterstützen die Gesundheit, doch manche können bei dauerhafter Fütterung auch schädlich wirken.

Welche Kräuter sind gut für den Hund?
Viele der heimischen Kräuter und Pflanzen, wie Giersch, Löwenzahn, Gänseblümchen und Brennnessel stellen eine optimale Futterergänzung dar und sind in kleinen Mengen eine willkommene Abwechslung im Futter. Während in Giersch und Gänseblümchen wertvolle Vitamine enthalten sind, fördert Löwenzahn den Stoffwechsel der Vierbeiner. Brennnesseln können leicht angedünstet unter das Futter gemischt werden und sind gerade für futtermäkelige Hunde besonders schmackhaft.

Weitere natürliche Mittel gegen Appetitlosigkeit sind zum Beispiel Bohnenkraut und Dill. Ein wahres Wundermittel gegen Schmerzen und Entzündungen ist die Kamillenblüte. Fühlt sich unser Vierbeiner einmal schlapp und matt, kann ihn Rosmarin wieder auf die Beine bringen. Zwar in Deutschland nicht heimisch, aber um unangenehme Gerüche zu neutralisieren ein wahrer Helfer: die Yucca-Palme.

Wie kommen die Pflanzen in das Futter?
Der natürlichste Weg, um die Ernährung unserer Vierbeiner mit gesunden Heilpflanzen zu bereichern, ist es die Kräuter selbst zu pflücken, zu zerkleinern und dann frisch dem Futter beizugeben.

Doch neben Beruf und Alltag oder auch bei Schnee ist das eigenhändige Sammeln für viele Tierbesitzer oftmals schwer bis unmöglich. Besonders praktisch sind hier Futtersorten, die schon Wildkräuter enthalten und Ihrem Vierbeiner so ohne großen Aufwand eine gesunde und natürliche Ernährung garantieren.

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