Futterwechsel: Warum und wie?


21.10.2016
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Eine Futterumstellung beim Hund stellt den Besitzer oft vor eine große Herausforderung. Häufig wird neues Futter nicht vertragen, da es falsch umgestellt wurde. Wann macht ein Futterwechsel Sinn? Und worauf muss man bei der Futterumstellung achten?

Warum sollte man das Futter wechseln? hund-ignoriert-gefuellten-fressnapf

Wenn sich aufgrund des Alters die Bedürfnisse Ihres Hundes verändern, der Appetit des Vierbeiners nachlässt oder Sie eine neue Hundefuttermarke füttern wollen, ist eine Futterumstellung unumgänglich. Achten Sie darauf  nach dem Futterwechsel auch ein hochwertiges Produkt zu verwenden, das an mögliche Grunderkrankungen, den Aktivitätsgrad und das Alter Ihres Hundes angepasst ist und eine artgerechte Fütterung ermöglicht.

Wie sollte die Futterumstellung erfolgen?

Der Futterwechsel sollte über eine Zeit von acht bis zehn Tagen erfolgen. Dabei sollten die zwei Hundefuttersorten vermischt und der Anteil des neuen Futters langsam gesteigert werden. Die ersten zwei bis drei Tage wird der Hund mit einer Mischung von 75% der alten und 25% der neuen Futtersorte gefüttert. Dann kann der Anteil der neuen Futtersorte erst auf 50%, danach auf 75% und schlussendlich auf 100% erhöht werden. Für die Futterumstellung von Trocken- und Nassfutter gilt diese Regel jedoch nicht, da sich dabei die Verdauungszeiten unterscheiden. Bei einem Futterwechsel von Trocken- zu Nassfutter oder umgekehrt können Sie zu einer anderen Tageszeit kleine Portionen des neuen Futters zur Gewöhnung anbieten.

Jedes Futter hat eine andere Rezeptur. So kann sich die  Kohlenhydratquelle unterscheiden oder der Anteil an Zusätzen und Frischfleisch variieren. All das benötigt einen langsamen Wechsel. Außerdem gibt es auch unterschiedliche Herstellungsverfahren. So hat Hundefutter oft einen unterschiedlichen Feuchtigkeitsgehalt, wurde schonend gebacken oder ist extrudiert. Auch hierauf kann der Hund erst einmal negativ reagieren und deshalb braucht er ein langsames Herantasten an das neue Hundefutter.

Häufig ist es der Fall, dass sich nach der Futterumstellung die Verdauung des Hundes an das neue Hundefutter erst gewöhnen muss und vorrübergehend veränderte Absatzhäufigkeiten oder Kotstrukturen auftreten können. Bei einem Wechsel ist das nicht ausgeschlossen und Sie sollten deshalb nicht sofort an der Verträglichkeit oder Qualität des neuen Hundefutters zweifeln. Sie können die Futterumstellung auch noch langsamer durchführen, das ist z.B. anzuraten, wenn Ihr Hund grundsätzlich sensibel auf Futter reagiert. Acht bis zehn Tage sollten Sie sich aber mindestens Zeit nehmen, damit Ihr Vierbeiner langsam an das neue Hundefutter gewöhnt wird.

 

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