Allergien bei Hunden – Thema Futtermilben


16.05.2013
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In letzter Zeit erreichen uns bei pets Premium vermehrt Anfragen zum Thema „Futtermilben“. Einige Tierbesitzer sind verunsichert, ob der Juckreiz ihres Hundes vielleicht im Zusammenhang mit einer Allergie gegen diese Schädlinge stehen kann; andere haben gar bereits die Diagnose „Futtermilbenallergie“ vom Tierarzt gestellt bekommen. Um mehr Licht in die dunklen Ecken zu bringen  – in denen sich die Futtermilbe wohl fühlt-  habe ich Ihnen die interessantesten Fakten zusammengefasst:

Lebensraum und Ernährung
Milben sind Schädlinge, die entweder auf dem Tier (v. a. in der Haut) oder in dessen Umgebung vorkommen. Zu letzteren gehören die Hausstaubmilben und die mit ihnen verwandten Vorratsmilben, auch Futtermilben genannt. Die Futtermilben ernähren sich vor allem von eiweißhaltigen Substanzen, die aus Pflanzenteilen (z. B. Heu, Stroh, Getreide, Trockenfrüchte) oder Mikroorganismen (Hefe, Schimmelpilze)  stammen. Aus genannten Gründen stellen sie hauptsächlich in der landwirtschaftlichen Fütterung und dort insbesondere bei pflanzlichen Rohstoffen ein Problem dar.
Milben fühlen sich am wohlsten und vermehren sich, wenn die Umgebung voller Nahrungsbestandteile ist, zudem lieben sie es warm (25-30 °C) und feucht (Luftfeuchtigkeit hoch, optimal: 80 – 90 %). Aber auch für nicht optimale Bedingungen haben die Milben Überlebensstrategien entwickelt, die sie diese überstehen lassen, z. B. ein Ruhestadium.
Im Haushalt finden sich Futtermilben auch in menschlicher Nahrung (Mehl, Backmischungen, Brot, Müsli, Reis etc.), daneben halten sie sich v. a. im Staub in Bad und Küche auf.
In Studien wurden Futtermilben in abgelaufenen Hunde-Trockenfuttern gefunden. Eine Studie der LMU München (Henneveld, 2007) ergab, dass keines der dort untersuchten Trockenfutter mit Futtermilben kontaminiert war. Bei untersuchten Staubproben von den Schlaf- und Futterplätzen der Hunde wurden vor allem Hausstaubmilben gefunden und nur eine einzige Futtermilbe.

Futtermilben als Allergieauslöser
Milben, die sich in der Umgebung von Haustieren aufhalten, können bei diesen eine sogenannte Umweltallergie (Atopie) auslösen. Die häufigsten Umweltallergien bei Hund und Katze sind Allergien auf Hausstaubmilben, Blütenpollen, Gräser und Schimmelpilze. Hauptsymptom ist ein starker Juckreiz am ganzen Körper. Bei den meisten Tieren tritt eine Umweltallergie zwischen dem ersten und dritten Lebensjahr zum ersten Mal auf.
Eine reine Allergie gegen Futtermilben ist vermutlich eher selten, häufig kommen jedoch Kreuzreaktionen mit Hausstaubmilben vor. Allergisch reagiert das Tier generell nicht auf die Milbe an sich, sondern auf Eiweißbestandteile in deren Kot.

Wie kommen die Milben in das Futter?
Für die Herstellung kommerzieller Trockenfutter ist eine Erhitzung nach bestimmten Parametern vorgeschrieben. Milben überleben diese Temperaturen nicht. Werden die Temperaturen allerdings nicht eingehalten und die Futterbestandteile waren von Vorneherein mit Milben kontaminiert, können die Milben die Herstellung überleben. Die Gefahr einer Vorkontamination scheint besonders bei minderwertigeren Rohstoffen größer zu sein. Ob in einem ausreichend erhitzten Trockenfutter noch Allergie-auslösende Stoffe der Milben vorliegen können, ist derzeit nicht bekannt.
Eine weitere Möglichkeit, warum Milben im Futter vorhanden sein können, ist, dass beim Futtermittelhersteller die Milben vor dem Verpacken in das bereits erhitzte Futter gelangen. Unhygienische Zustände beim Hersteller können diesen Weg daher erheblich fördern.
Auch durch beschädigte Futtersäcke und Verpackungen können Milben bei der Lagerung (auch bereits beim Lieferanten) in das Futter einwandern.
Manche Tierbesitzer lagern das Futter zudem offen, so dass Milben z. B. über die Kleidung ins Wohnhaus und schließlich in das Tierfutter verschleppt werden können, beispielsweise weil man  vorher in einem landwirtschaftlichen Betrieb gewesen ist (auch Pferdeställe u.ä.).

Leidet mein Tier unter einer Futtermilben-Allergie?
Im Grunde gibt es drei Hauptallergien bei unseren Haustieren: die Flohspeichelallergie, die Futtermittelallergie und die Umweltallergie. Alle drei äußern sich mit den gleichen Symptomen und sind somit erst einmal nicht so einfach voneinander abgrenzbar. Durch sogenannte Ausschlussdiagnostik können die drei jedoch voneinander unterschieden werden. Erst wenn klar ist, welche der drei Gruppen bei einem Allergiker ausschlaggebend ist, sollte weiterführende Diagnostik gemacht werden. Auf Hautkrankheiten spezialisierte Tierärzte (Dermatologen) sind hierbei die richtigen Ansprechpartner.

Kommen Futtermilben auch in Feuchtfutter vor?
Auch Feuchtfutter in Dosen muss bei bestimmten Temperaturen erhitzt werden, so dass Milben in jedem Fall absterben. Da aber derzeit nicht bekannt ist, ob auch Milbenbestandteile allergieauslösend sein können, wäre es denkbar, dass auch Feuchtfutter Allergene enthalten. Dabei müssten allerdings kontaminierte Futterbestandteile verwendet worden sein, denn eine nachträgliche Einwanderung von Milben in eine Dose ist unmöglich.

Ist Futter mit Geflügel häufiger mit Futtermilben belastet?
Geflügel ist oft von Milben befallen – das ist richtig. Jedoch ernähren sich Geflügelmilben von Hautbestandteilen des Geflügels. Die Geflügelmilben mutieren nach der Verarbeitung (sofern sie diese überhaupt überleben sollten) nicht zu Futtermilben. Futtermilben sind eine eigene Milben-Spezies.

Was kann man tun, um einer Futtermilben-Allergie vorzubeugen?

  • trockene Lagerung des Futters
  • kühle Lagerung des Futters
  • Futtersack nie offen stehen lassen, sondern am Besten in fest zu verschließende Futtertonnen umfüllen oder wieder verschließbares Futter kaufen
  • Tonne vor jedem Befüllen komplett reinigen, keine Krümel des alten Futtern darin belassen
  • keine abgelaufenen Trockenfutter füttern
  • Futter zügig verfüttern (für kleine Hunde kleine Säcke kaufen)
  • Billigfutter mit minderwertigen Rohstoffen meiden, da bei diesen eine Vorkontaminierung mit Milben wahrscheinlicher ist
  • gerade für Katzen getreidefreies Futter füttern
  • Trockenfutter nach dem Öffnen einfrieren (mind. 3 Tage lang) verhindert eine weitere Vermehrung von Milben, so dass die Kotmenge der Milben reduziert wird (benötigte Futtermenge vor dem Füttern auf Zimmertemperatur kommen lassen)

Was habt Ihr für Erfahrungen mit Futtermilben und Allergien bei Hunden gemacht? Wir beantworten gerne Eure Fragen.

Kommentare zu diesem Beitrag (24)

  • ”Hallo, leider scheint auch mein Rüde nicht von einer Allergie verschont zu bleiben. Allerdings kratzt er sich nur im Schnauzen- und bedingt im Halsbereich. Am restlichen Körper nicht. Laut TA könnte dies durch eine Reaktion auf Futtermilben kommen. Hatte ihm nun längere Zeit Fisch und Kartoffeln gekocht, was auf jeden Fall schon eine Linderung verschafft hat. Was ist ihre Erfahrung mit Kratzen nur im Gesichtsfeld? Kann das von Futtermilben kommen? Freue mich über Antwort!” von Sandmann
    • ”Hallo Sandmann. Vielen Dank für Ihren Kommentar, auf den wir hiermit eingehen: Ihr Hund hat Juckreiz im Gesicht. Dafür können verschiedene Auslöser in Betracht kommen, beispielsweise Milbenarten (neben Futtermilben auch andere wie Sarcoptes- oder Demodexmilben), Infektionen mit Bakterien oder Pilzen und eben auch Allergien. Jetzt gilt es herauszufinden, worin das Problem bei Ihrem Hund besteht. Meistens bringt es nicht so viel, wenn man sich ein Problem herausgreift (z. B. eine Allergie gegen Futtermilben annimmt), dieses behandelt oder versucht mit der Fütterung dagegen anzugehen, und die anderen vorerst nicht beachtet. Vielmehr sollte man den Juckreiz von verschiedenen Seiten diagnostisch abklären, d. h. die betroffenen Hautbereiche auf das Vorkommen von Milben, Bakterien oder Pilzen testen. Zeitgleich kann in Rücksprache mit Ihrem Tierarzt auch eine Futterumstellung (sprich: Eliminationsdiät) duchgeführt werden, da häufig auch mehrere Faktoren zusammenkommen. Wie Sie schreiben hat das Selberkochen Ihrem Hund keine vollständige Heilung gebracht, das macht die Futtermilbe unwahrscheinlicher - da sie hauptsächlich ein Lagerungsproblem ist - aber schließt sie nicht aus. Wurden von Ihrem Tierarzt schon Tests an den juckenden Hautarealen durchgeführt (z. B. Hautgeschabsel oder Tesa-Abklatsch)? Vielleicht sollte man damit einmal anfangen, um dort mehr Sicherheit zu haben. Wenn es darum geht eine Allergie oder eine Unverträglichkeit gegen Futterbestandteile über eine Eliminationsdiät in den Griff zu bekommen, dann können Sie sich auch gerne mit unserem Serviceteam unter der Nummer 089 - 809 115 650 kostenfrei in Verbindung setzen, die Ihnen dann weitere Details erklären und sicher auch ein für Ihren Hund passendes Futter heraussuchen können. Soweit erst einmal alles Gute für Sie und Ihren Hund. Herzlich, Ihr Dr. Berg.” von Dr. Gregor Berg
  • ”Hallo . Ich habe meinen futter sack offen stehen. Mein Hund frisst es seit ein paar Wochen nicht mehr. Hab nun auch eine andere Marke ausgewählt und den futter sack ebenfalls offen gelassen da ich nicht wusste, dass man ihn schließen soll. Trotzdem frisst er es nicht. Könnte es damit zusammen hängen, dass ich den sack hab über längeren Zeitraum offen stehen lassen?” von Karo
    • ”Hallo Karo, Futtermittel, die ungeschützt der Luft ausgesetzt sind, verändern sich im Lauf der Zeit - wie Lebensmittel auch. Der Sauerstoff in der Luft reagiert mit den Bestandteilen des Futters, zum Beispiel können die enthaltenen Fette ranzig werden und ihren Geruch und Geschmack verändern. Das passiert nicht unbedingt von heute auf morgen, aber da Hunde eine sehr empfindliche Nase haben, kann es durchaus sein, dass Ihrem Hund das Futter schon nach wenigen Wochen nicht mehr schmeckt. Es gibt Futtertonnen, in die man das Trockenfutter umfüllen kann und die es mehr oder weniger luftdicht verschließen. Darin hält sich das Trockenfutter viel länger frisch. Schauen Sie sich doch mal die Futtertonne von Belcando an. Mit herzlichen Grüßen, Ihr Dr. Berg.” von Dr. Gregor Berg
  • ”Hallo, mein Hund hatte ständig Mittelohrentzündungen. Jeden Monat zum Tierarzt, Antibiotika und Juckreizstillende Salben waren schon ein Ritual. Seitdem er aber Rohfutter (seit Juli 2014) bekommt, können wir den Tierarzt sparen und kaufen dafür hochfertiges Futter. A.Künne” von Annette Künne
  • ”Hallo, mein Balu (2,5 Jahre alt) ist seit etwa 3-4 Monaten durch ständiges Kratzen aufgefallen. Der Tierarzt vermutete eine Allergie und ließ einen Vortest machen. Dieser ergab, dass mein Hund gegen Milben, Pollen und Flobisse allergisch reagiert. Flöhe konnten wir ausschließen und die Pollenzeit ist vorbei, also tendierten wir zu den Milben. Mein Hund bekam nur Trockenfutter, da er NAssfutter nicht verträgt und immer Durchfall bekommt. Nachdem ich Haushalt alles tat um Hausstaubmilben zu reduzieren (häufig wischen, saugen, Decken heiß waschen usw.) bekam ich den Tipp, mein Hund könnte auf die Futtermilben im Trockenfutter reagieren. Dies hielt ich für möglich und stellte auf Nassfutter (Rind) um. Er verträgt es mäßig, aber das kratzen wird etwas weniger. Was kann für Futter empfohlen werden? Auf welche Bestandteile sollte man im Futter achten. Mit einfrieren des Trockenfutters habe ich es auch schon versucht. Allerdings ohne Erfolg. Danke im Voraus für die Rückmeldung. LG Vanessa” von Vanessa
    • ”Liebe Vanessa. Die Möglichkeit, dass Balu auf das Futter reagiert, besteht durchaus. Allerdings sind Futtermilben im Trockenfutter eher weniger ein Thema. Hauptsächlich spielen die Inhaltsstoffe, allen voran die Proteinquellen eine Rolle. Hier lohnt es sich bei Balu einmal genauer hinzuschauen. Am besten wird es sein, wenn Sie dazu unser Serviceteam unter 089-809 115 650 direkt kontaktieren. Dann können wir besprechen welches Futter sich für eine eventuell notwendige Ausschlussdiät eignet. Ich wünsche Ihnen beiden alles Gute und würde mich sehr freuen, von Ihnen zu hören. Herzlich, Ihr Dr. Berg” von Dr. Gregor Berg
  • ”Sg. Herr Dr. Berg! Habe ein Boxer-Mädchen von jetzt 8 Monaten, sie bekam vor 2 Monaten Trockenfutter Canin Royal, auf einmal bekam sie argen juckreiz, Schnautze, Halsbereich, die Länge der Pfote, Ohren! ging zum Tierarzt welcher mir dann Royal Canin für Adult gab (sollte man angeblich erst ab dem 12. Monat füttern!dort sind zwar weniger Proteine enthalten (26%)aber der Juckreiz scheint mir ärger geworden!kann ich jetzt auf selbstgekochtes umstellen Reis m. Karotte u. etwas Fleisch v. d. Dose, gekochte Kartoffel m. Fleisch, Nudeln etc.?hatte früher schon 3 Boxer , welche ich ohne Trockenfutter ernährt habe, ohne Probleme!bitte Sie höflichst um Rat ob ich die Umstellung machen kann? achtunsvoll martha Siegel” von Siegel Martha
    • ”Liebe Frau Siegel. Vielen Dank für Ihren Kommentar und das Vertrauen, dass Sie sich mit Ihrem Problem an mich wenden. Sie schildern Symptome, die klassisch für eine Futtermittelunverträglichkeit bzw. -allergie sprechen können. Die Umstellung auf ein Adult-Futter mit einem niedrigeren Proteingehalt ist in diesem Fall nicht der entscheidende Punkt, vielmehr muss die Herkunft der Proteine (z. B. vom Rind, vom Huhn etc.) im Detail angeschaut werden. Gerade weil Ihr Boxer-Mädchen noch nicht ausgewachsen ist sollten Sie sich bald unter unserer Servicehotline 089-809 115 650 melden und Ihr Problem schildern (verweisen Sie bitte darauf, dass wir hier über den Blog schon Kontakt hatten, dann werde ich umgehend in den Fall eingebunden). Die Beratung am Telefon ist absolut kostenfrei für Sie. Oft ist der erste Impuls, seinem Hund eine selbstgekochte Ration zu füttern, allerdings müssen - insbesondere bei heranwachsenden Tieren - einige wichtige Bedarfszahlen eingehalten werden. Ich an Ihrer Stelle würde lieber ein für eine Futterallergie geeignetes, gutes Alleinfutter füttern, also eines mit nur einer Protein- und Kohlenhydratquelle, evtl. sogar mit einem erhöhten Anteil an ungesättigten Fettsäuren usw. Das erscheint mir für Ihr Mädchen die praktikabelste Lösung. Aber gerne sprechen wir dazu noch einmal. Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie sich bei uns melden und wir Ihnen und Ihrer Hündin schnell weiterhelfen können. Ich wünsche Ihnen bis dahin alles Gute. Herzlich, Ihr Dr. Berg.” von Dr. Gregor Berg
  • ”Hallo, unser Pudel,9 Monate, hat laut Bluttest eine Futtermilben-Allergie. Für mich ist das schwer vorstellbar weil wir vor 3 Monaten wegen der Juckerei an Pfoten und im Gesicht von Barfen auf Wolfsblut-Trofu umgestellt haben. Auch alle Leckerlies wurden getauscht, die Juckerei hat sich allerdings nicht verändert. Wie kann das denn sein? mfg Sandra Pawasarat” von Sandra
  • ”Hallo, leider weiß ich nicht genau was unser kleiner Zwegschnauzerwelpe (3 Monate alt) für eine Allergie hat. Vielleicht können Sie mir weiterhelfen. Sie bekommt nur getreidefreies Futter (Trockenfutter)Aber ihr Fell ist voller Schuppen. Vor 2 Wochen haben wir das Futter umgestellt auf getreidefreies Futter weil unser TA meinte es wäre eine Futtermittelallergie. Aber es hat sich nichts gebessert. Was können wir noch tun? LG Marina” von Marina Reimer
    • ”Hallo Frau Reimer, vielen Dank für Ihren Kommentar, auf den ich gerne eingehe. Das Hauptsymptom bei einer Futtermittelallergie ist Juckreiz; dieser ist bei Ihrem Hund dem Anschein nach nicht oder nur sehr gering vorhanden. Die meisten Allergien bestehen zudem nicht gegen Getreide, sondern gegen tierische Proteine, also zum Beispiel Rindfleisch. Ob das Futter getreidefrei ist, spielt daher keine so große Rolle, vielmehr ist die enthaltene Proteinquelle (Fisch, Rind usw.) entscheidend. Ihr Hund hat schuppiges Fell, hierfür können verschiedene Ursachen in Frage kommen. Es gibt Futter, die speziell auf die Regeneration der Haut oder Verbesserung der Hautbeschaffenheit konzipiert wurden. Melden Sie sich doch am besten dazu bei unserem Serviceteam unter 089-809 115 650 (kostenfrei). Unsere Berater können Ihnen und Ihrem Welpen sicher weiterhelfen und wir ein Futter heraussuchen, das optimal für Ihr Tier geeignet ist. Wir freuen uns auf Ihren Anruf. Herzlich, Ihr Dr. Berg.” von Dr. Gregor Berg
  • ”Ich habe einen 8-jährigen Labrador Rüden der sehr speziell ist. Ständig haben wir aufgrund der Ernährung Probleme. Ich habe einen Allergie Test machen lassen. Fakt ist, er ist allergisch gegen Huhn Schwein Lamm Kartoffeln Milchprodukte und Ei. Leider finde ich nicht das passende Futter, entweder ist kein Geflügel drin dafür aber Kartoffeln. Meist zu viel Getreide und Fleischmehlzusätze bestehen ja auch meist aus Schwein und Geflügel. Er leidet und wenn ich frische Produkte füttere ist er sehr mäkelig. Ich weis bald nicht mehr weiter. Starker Juckreiz, ständige Ohrenentzündungen, Darmprobleme und wenn es ihm wirklich nicht mehr gut geht, dann erbricht er über viele Tage sein Futter. Barf ist toll, aber er mag es nicht wirklich jeden Tag haben. Er wendet sich dann schon am Futternapf weg und will es im Grunde Gnomen nicht futtern, der Hunger und eben ein Labbi, schiebt es sich das letztendlich doch hinein. Ich suche nach einer Lösung, ein Futter wo die Ansprüche abgedeckt werden und der gesund seinen Tag geniessen kann.” von C.Kaiser
    • ”Hallo Frau/Herr Kaiser. Vielen Dank für Ihren Kommentar. Am besten wird es sein, wenn Sie sich direkt unter 089-809 115 650 kostenfrei mit unserem Serviceteam in Verbindung setzen. Dann können wir mit Ihnen die passenden Futter im Detail durchgehen und mit Ihnen gemeinsam das optimale Futter heraussuchen. Wir freuen uns auf Ihren Anruf. Herzlich, Ihr Dr. Berg” von Dr. Gregor Berg
  • ”Hallo, unser Miniatur Bullterier heute 6 Monate alt, hat seit ca.6-7 Wochen gerötete Pfoten, Bauch und Brust hoch bis zu den Achseln. Sieht aus wie ein gekochter Hummer. Er juckt sich auch an den Pfoten, so dass dort auch schon krustenbildung vorhanden ist. Er bekommt Trockenfutter. Dieses habe ich vor via. 6-7 Wochen umgestellt, auf ein teures Premiumfutter( Huhn, Fisch ). Beim TA waren wir auch schon. Vor einer Woche kam das Ergebniss aus dem Labor das er Futtermilbenallergie hätte. Vorsorglich habe ich aber vor zwei Wochen schon das Futter umgestellt, auf das vorherige. Und ich friere das Futter seit gut zwei Wochen ein, ohne Besserung. Im Gegenteil er sieht aus wie ein gerupftes Huhn. Er kratzt sich ständig an Brust, Bauch und Pfoten. Was kann ich noch tun?” von Ingo Klein
    • ”Lieber Herr Klein, vielen Dank, dass Sie sich mit Ihren Sorgen an uns wenden und uns Vertrauen schenken. Von den massiven Hautproblemen Ihres Bullterriers zu hören macht uns alle betroffen. Wir werden unser bestes geben, um Ihnen bzw. Ihrem jungen Bully bestmöglich zu helfen. Ob es sich bei einem Futter um ein sehr hochwertiges oder minderwertiges handelt, spielt bei einer Allergie weniger eine Rolle. Sie können daher das hochwertigste Futtert füttern und trotzdem Probleme verursachen, wenn Ihr Hund gegen die enthaltenen Proteine (Fleischsorten) allergisch ist. Die Umstellung auf ein Premiumfutter alleine muss daher keine Besserung zeigen. Viele Hunde zeigen eine Allergie gegen Fisch, insbesondere wenn die genaue Sorte (z. B. Hering) nicht angegeben ist, weil dann viele verschiedene Fischarten in Frage kommen können. Es gibt eine Studie der Uni München die besagt, dass Futtermilben beim Hund eher eine untergeordnete Rolle spielen, besonders dann, wenn die Mindesthaltbarkeit des Futters noch nicht überschritten wurde, was sicher in Ihrem Fall zutrifft. Ich würde beim Verdacht auf eine Futtermittelallergie daher lieber ein wirklich geeignetes Futter für eine Ausschlußdiät heraussuchen und auch das Management (Leckerlis, Einweisung von Freunden und Bekannten usw.) genauestens besprechen. Dazu möchte ich Ihnen dringend unsere Servicenummer 089-809 115 650 ans Herzlegen, unter der Sie kostenfrei eine umfassende Beratung zur Futtermittelallergie bzw. zu einer Ausschlußdiät bekommen können. Viele Details sind hierbei wichtig, die man akkurat besprechen sollte. So viel zur Futtermittelallergie. Es können bei Ihrem Hund aber auch noch weitere Ursachen in Frage kommen, beispielsweise einige Milbenarten. Auch Milben können die von Ihnen genannten Symptome verursachen, einen Milbenbefall abzuklären würde ich Ihnen bei diesen deutlichen Symptomen daher dringend raten. Auch hierzu können Sie gerne Auskunft erhalten, wenn Sie sich telefonisch melden. Bitte sagen Sie dazu, dass Sie über den Blog hier Kontakt zu mir hatten, dann werde ich umgehend darüber informiert und in Ihren Fall eingebunden. Sie machen sich verständlicher Weise Sorgen und geben sich wirklich sehr große Mühe (Einfrieren usw.) um Ihrem Hund zu helfen, daher sollten wir jetzt ganz überlegt und strukturiert an die Sache herangehen, um Ihrem Bullterrier schnellstmöglich zu helfen. Ich wünsche Ihnen und Ihrem Bully nur das beste und hoffe dass wir ganz schnell weiterkommen, um Ihrem Hund zu helfen. Herzliche Grüße, Ihr Dr. Berg” von Dr. Gregor Berg
  • ”Meine labradorhündin hat genau diese Allergien. Welches Futter kann ich ihr geben.verträgt auch kein Rind, Reis, Kartoffel, mehlprodikte. Fisch geht und süsskartoffeln auch. Aber oft ist Stärkemehl oder andere versteckte allergieauslöser im Futter. Wir brauchen ein Futter Mit wenig Zutaten, die überschaubar sind. Vielen Dank Für Ihre Antwort. Silvia Happ” von Silvia.happ @ Yahoo.de
    • ”Liebe Frau Happ, vielen Dank für Ihren Kommentar. Wir haben aktuell ein paar ganz neue Futter im Sortiment, die genau die von Ihnen gesuchten Kriterien erfüllen (übersichtliche Rezeptur, keine versteckten Allergene, Monoprotein usw.). Rufen Sie uns doch bitte unter 089-809 115 650 kostenfrei an, dann können wir Ihnen dazu mehr Auskunft geben und ein optimales Futter heraussuchen. Ich wünsche Ihnen alles Gute und freue mich auf Ihren Anruf. Herzlich, Ihr Dr. Berg” von Dr. Gregor Berg
  • ”ist es ausreichend das trockenfutter einzufrieren und ist das futter nach dem auftauen milbenfrei?wie lang kann das gefrorene, dann aufgetaute futter verwendet werden? kommen die milben in dieses futter zurück? danke für ihre hilfe und LG” von rudolf krieter
    • ”Lieber Herr Krieter, vielen Dank für Ihren Kommentar. Die Futtermilben werden durch das Einfrieren abgetötet, allerdings können Reste der Milben dem Futter noch anhaften und weiterhin zu allergischen Reaktionen führen. Wie im Text beschrieben ist eine hygienische Lagerung, also z. B. die Aufbewahrung des Futters in verschließbaren Behältnissen, sehr wichtig. So kann der Eintrag von Milben bzw. der erneute Eintrag nach dem Einfrieren am besten verhindert werden. Ich wünsche Ihnen alles Gute. Herzlich, Ihr Dr. Berg” von Dr. Gregor Berg
  • ”hallo, habe auch einen hund mit futtermilbenallergie. hatte hochwertiges futter gekauft. auch trocken gelagert usw, hilf aber nicht, balou hat sich immer wieder gekratzt. ein tierarzt meinte umstellen auf Frischfleisch, barfen. jucken ist zu 100& weg. was halten sie vom Barfen?” von Sunny
    • ”Hallo Sonny, vielen Dank für Ihren Kommentar, auf den ich gerne eingehe. BARF ist weder gut noch schlecht, sondern hat wie alle Fütterungsmethoden Vor- und Nachteile. Ein großer Vorteil ist dass man weiß, was der Hund genau bekommt und in welcher Qualität. Gerade bei Allergien gegen Futterbestandteile kann das ein sehr wichtiger Punkt sein. Eine Sache, die man bei BARF aber beachten sollte, ist der Nährstoffgehalt der Ration. Viele BARF-Rationen sind fehlerhaft, d. h. enthalten zu wenig oder zu viel Nährstoffe, um das Tier optimal zu versorgen. So können Schäden z. B. am Skelett entstehen. Man sollte sich daher eine Ration einmal von einem Fachmann durchrechnen lassen, damit es nicht zu Mangelerscheinungen oder Überversorgungen kommt. Unser Serviceteam kann Ihnen dazu Empfehlungen aussprechen. Melden Sie sich doch bitte kostenfrei unter 089-809115650, dann können wir Ihnen Adressen bzw. Kontaktdaten nennen. Ich wünsche Ihnen und Ihrem Hund alles Gute. Herzlich, Ihr Dr. Berg” von Dr. Gregor Berg
  • ”Guten Tag! Wir brauchen dringend Hilfe! Wir haben eine Bullydamen 15 Monate jung, die Allergisch ist auf Futtermilben und sonst allgemein auf alle Arten von Milben. Wir haben alles schon ausprobiert:(. Regelmässiges Dusche, Tabletten ect. Bei Ihr ist die Allergie so stark, dass Eiter ensteht und Sie krazt sich ständig und ist extrem unter Stress von lauter kratzen. Sie muss Morgens und Abends eine Tablette von Apoquel 3,6mg einnehmen, ansonsten Juckt es zu stark bis blutig Wunden und Eiter, au dem ganzen Körper ensteht. Wir machen zurzeit eine Hyposensibilisierung Kur, regelmässiges in die Haut spritzen. Wenn es klappen würde, solte es erst in ein paar Jahren anzufangen zu Wirken, dass Sie es abwehren kann. Da wir den Hund bald abgeben werden, möchten wir die Kur nicht mehr vortfahren auch mit den Tabletten. Die Arme kann doch nicht das Lebenlang Tabletten täglich einnehmen. Bitte, hatten Sie schon solche Erfahrungen. Wir brauchen die beste Lösung für unsere kleine, es muss aufhören Sie zu quälen:(. Vielen Dank im Voraus für Ihr Feedback! Dolce (CH)” von Dolce
    • ”Hallo Dolce, vielen Dank für Ihren Kommentar und das Vertrauen, das Sie in unsere Beratung setzen. Die von Ihnen geschilderten Symptome hören sich gravierend an. Aus diesem Grund möchte ich Sie an Tierärzte verweisen, die sich auf Erkrankungen der Haut spezialisiert haben. Wie Sie schon richtig sagen sollte Ihr junger Hund keine unnötige oder falsche Therapie, sondern gezielt Hilfe bekommen. Es gibt im Internet eine Liste von Hauttierärzten in Deutschland, Österreich und der Schweiz, die absolute Fachleute bei Hautkrankheiten sind. Der Link ist: http://www.hauttieraerzte.net Zu einer solchen Kollegin oder Kollegen würde ich Sie dringend weiterverweisen. Bitte berichten Sie uns doch hier, falls Sie sich bei einem Hauttierarzt Hilfe holen, wie Ihre Erfahrungen sind und wie Ihrem Hund letzten Endes geholfen werden konnte. Das interessiert uns und viele unserer Leser sehr. Ich wünsche Ihnen zunächst von Herzen alles Gute und beste Genesungswünsche an Ihre Bullydame. Herzlich, Ihr Dr. Berg” von Dr. Gregor Berg
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